Brunnen im Unteren Werretal bleiben während der Corona-Beschränkungen außer Betrieb Vorerst keine Wasserspiele

Bad Oeynhausen/Löhne (WB). Es ist wie ein Stück ersehnte Normalität in Zeiten von Corona: Am Dienstagmorgen sprudelte erstmals nach der Rückkehr des Colons Sültemeyer und seiner Schweine in die in diesem Abschnitt bereits fertiggestellte Fußgängerzone wieder Wasser zwischen den Figuren des allseits beliebten Schweinebrunnens. Das Vergnügen war jedoch von kurzer Dauer.

Von Malte Samtenschnieder
Das Flatterband auf den Bänken im Kurpark Bad Oeynhausen soll auf das geltende Abstandsgebot hinweisen. Wer sich daran hält, darf dort durchaus weiter Platz nehmen.
Das Flatterband auf den Bänken im Kurpark Bad Oeynhausen soll auf das geltende Abstandsgebot hinweisen. Wer sich daran hält, darf dort durchaus weiter Platz nehmen. Foto: Malte Samtenschnieder

Im Rahmen eines Testlaufs nahmen Vertreter der Stadt Bad Oeynhausen und der Firma Rasche die Brunnentechnik in Betrieb. „Das Ergebnis kann sich sehen lassen“, sagte Jens Grove vom Bereich Infrastrukturmanagement der Stadt. Der Bad Oeynhausener freute sich gemeinsam mit Bürgermeister Achim Wilmsmeier, dass das zentrale Wahrzeichen in der Innenstadt wieder fertig ist. Der Brunnen bleibt aber während der Corona-Beschränkungen vorerst außer Betrieb.

Jordansprudel bleibt ausgeschaltet

Auch an anderen Stellen müssen die Bürger an den bevorstehenden Ostertagen auf Vertrautes verzichten. „Sämtliche Brunnen und Wasserspiele im Kurpark werden – wie auch in der Innenstadt – bis auf Weiteres auf Grund der aktuellen Situation nicht in Betrieb genommen“, sagte Dirk Henschel, Leiter des Eigenbetriebes Staatsbad, dieser Zeitung. Das schließt insbesondere den Jordansprudel aber auch die Fontänen auf den Kurhausterrassen vor dem Kaiserpalais ein.

Besucher seien im Kurpark jederzeit willkommen, auch wenn in der vergangenen Woche möglicherweise ein anderer Eindruck entstanden sei. „Nach der Verhängung des Abstandsgebotes haben wir die Bänke mit Flatterband versehen, um Nutzer der Bänke für die Thematik zu sensibilisieren“, erläuterte Dirk Henschel. Damit sei aber kein Benutzungsverbot verbunden gewesen.

„Sonst wären die Bänke von uns vollständig eingeholt worden, wie das in Teilen der Innenstadt erfolgt ist“, sagte der Betriebsleiter. Da offensichtlich viele Parkbesucher das Abflattern als Verbot gedeutet hätten, sei Ende vergangener Woche eine erläuternde Beschilderung angebracht worden.

Wasserkrater startet später in die Saison

Wer einen Besuch auf der Aqua Magica plant, um als Ersatz für die abgeschalteten Wasserspiele in der Bad Oeynhausener Innenstadt den dortigen Wasserkrater zu erleben, der sollte sich ebenfalls noch ein wenig gedulden.

So ist auf der Internetseite der Aqua Magica GmbH zu lesen, dass die besondere Attraktion auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände der Stadt Bad Oeynhausen und Löhne frühestens am 20. April in die Saison startet. „Die Wiedereröffnung des Wasserkraters ist in diesem Jahr abhängig von den behördlichen Erlassen zum Coronavirus“, heißt es weiter.

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