Coronavirus: Pfd bietet für Menschen der Risikogruppe einen Lieferservice an
Einkauf bis vor die Tür

Bad Oeynhausen (WB). Morgens das Brötchen, den Einkauf oder die Medikamente bestellen, abends die Ware frisch geliefert bekommen. Das ist das Ziel des neuen Versorgungsangebotes des Krankenfahrtendienstleisters Pfd während der Corona-Pandemie für Menschen der Risikogruppe. In Kommission wird die Ware bei den Partnern der Aktion Edeka Otto, der Süd-Apotheke und bei Karlchen’s Backstube bestellt.

Dienstag, 07.04.2020, 05:17 Uhr aktualisiert: 07.04.2020, 05:20 Uhr
André und Stefanie Münk (beide Pfd-Krankentransporte) und Karsten Krüger (rechts) werben für das neue Angebot Foto: Louis Ruthe
Und so funktioniert es

1. Morgens von acht Uhr an die Bestellung unter Telefon 0175/3712890 oder per E-Mail an minden-luebbecke@pfd-online.de abgeben.

2. Die Ware wird von Mitarbeitern des Krankentransportdienstleisters bei Edeka Otto, Karchen’s Backstube oder der Süd-Apotheke reserviert und ein Mal am Tag abgeholt.

3. Bis abends wird die Ware ausgeliefert. Gegen Bezahlung des Einkaufs wird dieser auf Wunsch vor der Tür abgestellt.

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„Auch wir haben mit einem Einbruch an ärztlich verordneten Krankenfahrten zu kämpfen“, sagt André Münk, Geschäftsführer von Pfd-Krankentransporte. Zwischen 20 und 25 Prozent der Fahrten fielen aus. Da das Loher Unternehmen jedoch keinen seiner 38 Mitarbeiter in die Kurzarbeit schicken möchte, ist die Idee mit dem Lieferservice für Lebensmittel, Getränke und Arzneimitteln entstanden. „Ob dieses Angebot auf Resonanz stößt oder nicht, das können wir schlecht voraussagen“, meint Stefanie Münk. Sie hat den Service für Menschen der Risikogruppe organisiert.

Ab sofort liegen in der Süd-Apotheke, bei Edeka Otto und in der Brotschaft von Karlchen’s Backstube zudem Bestellzettel aus. Diese enthalten beispielsweise eine Sortimentsliste der Bäckerei, es können sich darauf aber auch einfach nur Notizen für die Bestellung gemacht werden. „Bestellt werden kann per Telefon, per Mail oder per Fax. Eine Bestellliste ist bei der Bestellung nicht zwingend von Relevanz, das ist lediglich ein Service für ältere Menschen, um einen Überblick zu erhalten“, sagt Stefanie Münk. Beliefert werden ausschließlich nur Personen, die zur Risikogruppe gehören.

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