Verwaltungsrat der Stadtwerke Bad Oeynhausen bewilligt erforderliche Gelder einstimmig Sanierung im Hallenbad Rehme kann beginnen

Bad Oeynhausen  (WB/mcs). Das Ziel ist klar formuliert: Das Hallenbad Rehme soll im September wieder öffnen. Die Voraussetzung dafür ist allerdings, dass erforderliche dringende Reparaturarbeiten bis dahin abgeschlossen sind.

Damit das Hallenbad Rehme vorübergehend wieder öffnen kann, sollen die gravierendsten Schäden repariert werden.
Damit das Hallenbad Rehme vorübergehend wieder öffnen kann, sollen die gravierendsten Schäden repariert werden. Foto: Louis Ruthe/Archiv

Die Gelder für diese Maßnahmen, mit denen das marode Hallenbad dann bis zur Eröffnung des neuen Kombibades im Siel Ende 2022 offen gehalten werden soll, hat der Verwaltungsrat der Stadtwerke Bad Oeynhausen am Donnerstag einstimmig bewilligt. „Ohne Unvorhergesehenes zu berücksichtigen, gehen wir von Kosten in Höhe von etwa 110.000 Euro aus“, erläuterte Stadtwerkevorstand Andreas Schwarze.

„Nachdem die erforderlichen Gutachten und Kostenvoranschläge vorliegen, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um zu beschließen, wie es weitergeht“, sagte Bürgermeister Achim Wilmsmeier zu Beginn der Verwaltungsratssitzung. „Im Austausch mit Badleiter Marc Brünger haben in den vergangenen Wochen unterschiedliche Fachfirmen die Situation begutachtet“, sagte Andreas Schwarze.

Neue Fliesen für Dusch- und Sanitärbereiche

Einige erforderliche Maßnahmen hätten mit der Statik des Hallenbadgebäudes zu tun. „Außerdem müssen die Dusch- und Sanitärbereiche neu gefliest und verfugt werden“, betonte der Stadtwerkevorstand. Weitere Maßnahmen kämen der Außenfassade – und hier insbesondere auch den Glasfenstern – zugute.

Andreas Schwarze betonte, man könne die anstehenden Reparaturmaßnahmen unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht rechtfertigen, sehr wohl aber in puncto Daseinsvorsorge: „Das Vorhalten einer Schwimmmöglichkeit für Kinder und Erwachsene ist ein wichtiger Faktor in Bad Oeynhausen.“

„Das Geld tut weh, aber es ist gut, wenn wir dadurch Vereinen und Schulen den Schwimmbetrieb ermöglichen können“, sagte Thomas Heilig (UW). „Alle wussten, dass so etwas passieren kann“, sagte Volker Brand (Grüne). Es sei aber richtig, in den sauren Apfel zu beißen und die Sanierung anzugehen. Ähnlich äußerte sich Olaf Winkelmann (SPD): „Ich bin froh, dass wir einen Weg gefunden haben, das Hallenbad im Herbst wieder zu öffnen. Aus sozialpolitischer Sicht war das die einzig richtige Entscheidung.“

Alle Fraktionen tragen den Beschluss mit

Dieser Argumentation schloss sich auch Kurt Nagel (CDU) an: „In diesem Punkt sind wir uns, glaube ich, alle einig.“ Axel Nicke (BBO) verwies darauf, dass bereits 2008 ein Gutachten erstellt worden sei, dass die Kosten für die Instandsetzung der gröbsten Schäden mit 120.000 Euro beziffert habe. Der Preis für ein neues Hallenbad sei damals mit 2,65 Millionen Euro angegeben worden. Umgesetzt worden, sei allerdings weder das eine, noch das andere.

Letztlich stimmten alle Verwaltungsratsmitglieder für den von Stadtwerkevorstand Andreas Schwarze eingebrachten Sanierungsplan für das Rehmer Hallenbad. „Es ist richtungsweisend, dass wir das heute alle gemeinsam beschließen“, meinte Bürgermeister Achim Wilmsmeier abschließend.

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