Offizielle Schlüsselübergabe im „Gleis 3“ im Nordbahnhof in Bad Oeynhausen – Eröffnung im März
An die Crêpes, fertig, los

Bad Oeynhausen (WB). Der größte Baustellentrubel in der neuen Crêperie „Gleis 3“ im Nordbahnhof ist vorbei. Jetzt geht es an die Inneneinrichtung. Zuvor hat Bürgermeister Achim Wilmsmeier am Freitag offiziell die Schlüssel für die Räume an die künftige Betreiberin Ute Meyer übergeben.

Samstag, 01.02.2020, 14:00 Uhr
Achim Wilmsmeier hat den symbolischen Schlüssel an Ute Meyer übergeben. Foto: Freya Schlottmann

Die Wände im „Gleis 3“ sind bereits in weiß und grau gestrichen, die Sanitäranlagen sind installiert und auch die neue Deckenbeleuchtung lässt die Räume schon in einem freundlichen Licht erstrahlen. Modern und schick soll die neue Crêperie werden, sagt Ute Meyer, die mit dem Fortschritt der Bau- und Gestaltungsmaßnahmen bis dato sehr zufrieden ist.

„Bisher hat alles super geklappt“, bestätigt auch Architektin Gabriele Beermann den Fortschritt und lobt im gleichen Zug die Zusammenarbeit mit der Stadt Bad Oeynhausen. Die hat als Besitzerin des Nordbahnhofes die Räume an Ute Meyer vermietet und habe mit Michael Rother als Gebäudemanager der Stadt stets einen direkten Ansprechpartner für die Planung bereitgestellt.

Crêperie soll keine ausschließliche Wartehalle werden

Noch herrscht an der neuen Crêperie „Gleis 3“ am Nordbahnhof im Innern Baustelle. Geplant ist aber, die Gastronomie Mitte März zu eröffnen. Im Außenbereich soll es im Sommer dann auch Stehtische für Gäste geben.

Noch herrscht an der neuen Crêperie „Gleis 3“ am Nordbahnhof im Innern Baustelle. Geplant ist aber, die Gastronomie Mitte März zu eröffnen. Im Außenbereich soll es im Sommer dann auch Stehtische für Gäste geben. Foto: Freya Schlottmann

Ebenso wie Meyer ist es auch der Stadt ein Anliegen, mit der neuen Crêperie mehr als nur einen neuen Wartesaal am Nordbahnhof zu schaffen. Dem schließen sich auch Gabriele Beermann und Dieter Hinzmann, Leiter des städtischen Gebäudemanagements, an. „Das ‚Gleis 3‘ soll vielmehr den zentralen Mobilitätsstandort beleben“, erklärt Hinzmann. Und davon, dass das gelingen wird, ist auch Bürgermeister Achim Wilmsmeier überzeugt: „Wir sind hier zu einem machbaren Ergebnis gekommen und mit einem erfahrenen Team wird das hier gelingen.“

Eröffnet werden soll die Crêperie voraussichtlich Mitte März. Bis dahin sei laut Ute Meyer aber noch einiges zutun: „Jetzt geht es erst mal mit dem Putzen los. Danach kommt die Inneneinrichtung.“ Die Möbel, die Küche sowie die nötige Technik seien bereits bestellt. Geplant sei, neben einer Reihe von Barhockern an einer hinteren Wand, im Zentrum der Räume auch runde Tische mit Stühlen zu platzieren. Zudem sollen Clubsessel eine gemütliche Atmosphäre bringen. Insgesamt sollen etwa 30 Personen gleichzeitig eine Sitzgelegenheit finden. Im Sommer sollen dann noch Stehtische im Außenbereich hinzukommen, sagt Meyer.

Die Decken sind denkmalgeschützt

Kulinarisch ausgelegt ist die Crêperie – wie es der Name schon verrät – auf Crêpes in verschiedenen Variationen. Dazu sollen Kaffee, Prosecco und diverse Kaltgetränke angeboten werden. „Vieles davon ist auch to go möglich“, erklärt Ute Meyer, die künftig gemeinsam mit ihrem Mann Hans, ihrer Familie sowie zwei Mitarbeitern die Gäste bewirten will.

Bei der Schlüsselübergabe am Freitag waren all diese Pläne schon gut vorstellbar. Im Dezember sahen die Räume nämlich noch ganz anders, vielmehr nach Rohbau, aus. „Ich bin überrascht davon, wie schnell das hier voranschreitet und man von Mal zu Mal mehr sieht“, sagt Achim Wilmsmeier. Vor allem vor dem Hintergrund, dass die Räume, die vor etwa 40 Jahren als Wartesaal genutzt wurden, zuletzt lange leergestanden haben. „Viele Bad Oeynhausener kennen das hier nur unbenutzt“, ergänzt Dieter Hinzmann.

Trotz des modernen Stils der neuen Crêperie bleibt ein historisches Bauelement des alten Nordbahnhofes auf jeden Fall erhalten: nämlich die Decke. „Die ist denkmalgeschützt und wurde mit moderner Technik kombiniert“, erklärt Gabriele Beermann.

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