Beate Krämer blickt auf erste Tage als Staatsbad-Geschäftsführerin zurück
Nur Bad Oeynhausen im Kopf

Bad Oeynhausen (WB). „Ich habe erst fünf Arbeitstage hinter mir. Aber ich stelle fest, dass ich mit meiner Denke bereits total in Bad Oeynhausen angekommen bin.“ Dieses Zwischenfazit zieht Beate Krämer nach der ersten Woche in neuer Funktion: Zum 1. Januar hat die 55-Jährige die Geschäftsführung der Staatsbad Bad Oeynhausen GmbH übernommen.

Freitag, 10.01.2020, 06:30 Uhr
Die erste Woche in ihrer neuen Funktion als Geschäftsführerin der Staatsbad Bad Oeynhausen GmbH hat Beate Krämer bereits hinter sich. Den einmaligen Blick von ihrem Schreibtisch auf Teile des Kurparks genießt die 55-Jährige besonders. Foto: Malte Samtenschnieder

„Von meinem Team bin ich sehr herzlich aufgenommen worden“, sagt Beate Krämer im Rückblick auf ihren ersten Arbeitstag. „Wir haben uns sehr viel Zeit genommen, um miteinander zu sprechen und einander besser kennenzulernen“, ergänzt die neue Staatsbad-Geschäftsführerin.

Auch aus einem anderen Grund eilt die 55-Jährige derzeit von Meeting zu Meeting: „Nur so ist es mir möglich, schnell einen Überblick zu bekommen und mich zügig in die Vielzahl ganz unterschiedlicher Projekte einzuarbeiten.“

Erster offizieller Termin bei HDZ-Empfang

Ihren ersten offiziellen Termin als Staatsbad-Geschäftsführerin hat Beate Krämer ebenfalls bereits absolviert: Es war die Teilnahme am Neujahrsempfang des Herz- und Diabeteszentrums NRW am Mittwoch im Theater im Park. „Ich habe diese Veranstaltung als sehr beeindruckend empfunden“, sagt Beate Krämer.

Natürlich habe sie das Theater im Park schon vor dem Empfang kennengelernt. „Durch die besondere, festliche Atmosphäre während der Veranstaltung hat das Gebäude aber noch einmal ganz anders gewirkt.“

Auch einige Überraschungen hat Beate Krämer in den vergangenen Tagen bereits erlebt. „Mir war zum Beispiel nicht bewusst, dass das Theaterprogramm im Theater im Park komplett bei uns im Haus zusammengestellt wird“, sagte die Staatsbad-Geschäftsführerin.

Um so etwas hinzubekommen, seien viel Feinfühligkeit und Wissen gefragt, über die ihr aufeinander eingespieltes Team – derzeit sind es zehn Mitarbeiter – allerdings verfüge. Beate Krämer: „So etwas kann man sich nicht von heute auf morgen aneignen.“

Offen für Kritik am Weihnachtsmarkt

Sehr angetan war Beate Krämer nach eigenen Angaben auch von einem Besuch beim Weihnachtsmarkt in der Innenstadt. „Dass es eine Stadt von der Größe Bad Oeynhausens schafft, für vier Wochen eine Eisbahn mit echtem Eis aufzubauen, ist etwas Besonderes“, sagte die Staatsbad-Geschäftsführerin.

Besonders erfreut sei sie darüber, dass der Weihnachtsmarkt augenscheinlich ein etablierter Treffpunkt für alle Altersgruppen sei. Während auf der Eisbahn eher ein jüngeres Publikum anzutreffen gewesen sei, hätten sich Ältere etwa an den Buden auf dem Platz vor der Deutschen Bank aufgehalten. Beate Krämer: „Jeder hat einen Treffpunkt, an dem er sich wohlfühlt.“

Dass von verschiedenen Seiten Kritik am bisherigen Konzept des Weihnachtsmarktes geäußert worden sei, habe sie zur Kenntnis genommen: „Die offizielle Nachbesprechung zum Weihnachtsmarkt steht noch aus. Wenn es gute Vorschläge für Veränderungen geben sollte, werden wir im Hinblick auf die Neuauflage des Weihnachtsmarktes 2020 über die eine oder andere Idee sprechen.“

Frühjahrsmarkt und Parklichter im Blick

Als nächste große Staatsbad-Veranstaltung hat Beate Krämer den Frühjahrsmarkt im Blick. Natürlich liefen auch die Planungen für die Parklichter weiter. „Mit ‚Fury in the slaughterhouse‘ und ‚Fools Garden‘ sind ja bereits zwei Bands für den Freitag bekannt. Aber selbstverständlich werden wir auch für den Samstag ein tolles Programm zusammenstellen – mit Feuerwerk zum Abschluss.“

Um neue Netzwerke zur Umsetzung gemeinsamer Projekte zu schaffen, suche sie Verbündete in alle Richtungen. „Es gab zum Beispiel bereits einen Kontakt zu Stadtwerke-Vorstand Andreas Schwarze“, sagt Beate Krämer. Auf der lange Liste weiterer Gesprächspartner ständen unter anderem die Wirtschaftsförderung und das Stadtmarketing der Stadt.

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