54-Jähriger verlässt Bad Oeynhausen und sucht neue Herausforderung in Hamburg
Peter Adler verlässt das Staatsbad im Oktober

Bad Oeynhausen (WB/mcs). Peter Adler verlässt Bad Oeynhausen: Der Staatsbad-Geschäftsführer wird zum 1. Oktober Verwaltungsleiter bei der Stiftung Historische Museen Hamburg und ist in dieser Funktion insbesondere für das Museum der Arbeit, das Hafenmuseum sowie das Speicherstadtmuseum zuständig.

Samstag, 06.07.2019, 06:30 Uhr
Staatsbad-Geschäftsführer Peter Adler verlegt seinen Lebensmittelpunkt zum 1. Oktober von Bad Oeynhausen nach Hamburg. Foto: Malte Samtenschnieder/Archiv

»Der Abschied aus Bad Oeynhausen kommt zwar etwas überraschend, da der Arbeitsvertrag Mitte vergangenen Jahres, ab August diesen Jahres, noch mal um sechs Jahre verlängert wurde, andererseits gibt es für einen Abschied wahrscheinlich nie den richtigen Zeitpunkt«, heißt es in einer am Freitag vom Staatsbad verbreiteten Presseerklärung.

Zwei Gründe hätten ihn bewogen, jetzt den Sprung zu wagen, teilt Peter Adler darin mit. »Zum einen bin ich 54 Jahre alt und hatte einfach Lust, mich beruflich noch mal in einen neuen Kontext zu begeben, zum anderen spielen schlicht familiäre Gründe ein Rolle. Wenn die eigenen Eltern alt und die Kinder groß werden, wird es immer schwieriger, alles unter einen Hut zu bringen.« Die Veränderung des Standortes erleichtere ihm und seiner Familie sehr viel.

»Bad Oeynhausen ist eine Marke«

Bürgermeister Achim Wilmsmeier ist laut Presseerklärung zwar nicht glücklich über die Entscheidung, sieht der Zukunft aber gelassen entgegen. »Ich bedauere das sehr, das ist ein Verlust für Bad Oeynhausen«, betont Achim Wilmsmeier. »Aber wir als Gesellschafter der Staatsbad GmbH sind auch zuversichtlich, dass wir die Position wieder sehr gut besetzen können. Bad Oeynhausen ist eine Marke in Deutschland, und das Interesse wird sicher groß sein.«

Die Gesellschafterversammlung des Staatsbades, die am Donnerstag getagt habe, werde sich nun umgehend auf die Suche nach einem Nachfolger aufmachen, sagte Achim Wilmsmeier. Für Bad Oeynhausen gehe es nun darum, für einen ordentlichen Übergang zu sorgen.

Peter Adler möchte vor seinem Weggang bereits angeschobene Projekte nach eigenen Angaben soweit fertig stellen, dass ein Nachfolger es leicht hat, in die Themen einzusteigen. Dazu gehört unter anderem der Regionale-Antrag für den B-Status des Solegartens, der im September bei der Regionale eingereicht werden muss.

Geschäftsführer seit August 2013

Peter Adler ist seit August 2013 Geschäftsführer der Staatsbad Bad Oeynhausen GmbH. In den vergangenen sechs Jahren hat er immer wieder neue Veranstaltungsformate ausprobiert. Zu den erfolgreichsten gehören das »Diner en blanc« im Wandelgang der Wandelhalle, der Tag der Sole und die Kriminacht im Kurpark sowie der Schlemmer-Abendmarkt auf dem Inowroclaw-Platz. Zudem war Peter Adler ein Impulsgeber für die mehrfach erfolgreich durchgeführte »Blue Night« in der Bad Oeynhausener Innenstadt.

Auch das Programm im Theater im Park hat er kontinuierlich erweitert. So wurden unter seiner Führung besondere Vorstellungen außer der Reihe möglich, die in keine der gängigen Theaterreihen passen. Kinder und Jugendliche mit seiner Leidenschaft für das Theater zu infizieren, gelang ihm unter anderem durch die Gründung des Theaterjugendclubs Sockit. Auch an der Erarbeitung des von Bürgermeister Achim Wilmsmeier initiierten neuen Tourismuskonzeptes für Bad Oeynhausen hat Peter Adler mitgewirkt.

Vor seinem Wechsel nach Bad Oeynhausen war Peter Adler unter anderem für die internationale Gartenschau in Hamburg und für den Tourismusverband Lüneburger Heide tätig.

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