Straßen NRW will am 8. Mai im Rathaus I in Bad Oeynhausen über Baupläne informieren
Bürgerveranstaltung zur Flutmuldenbrücke

Bad Oeynhausen (WB). Der Termin für die Bürgerveranstaltung zu den Plänen für den bevorstehenden Abriss und Neubau der Flutmuldenbrücke steht: Am Mittwoch, 8. Mai, um 19 Uhr will der Landesbetrieb Straßen NRW sein Konzept im großen Sitzungssaal des Rathauses I vorstellen. Anschließend soll es die Möglichkeit geben, Fragen zu stellen.

Dienstag, 09.04.2019, 06:30 Uhr
Im Frühjahr 2020 soll der Abriss und Neubau der Flutmuldenbrücke beginnen. Die Pläne werden bei einer Bürgerveranstaltung am 8. Mai im Rathaus I vorgestellt. Foto: Rajkumar Mukherjee/Archiv

»Leider ist es krankheitsbedingt nicht mehr möglich, die Informationsveranstaltung, wie ursprünglich geplant und auch bereits angekündigt, noch vor Ostern durchzuführen«, sagte Sven Johanning, Sprecher des Landesbetriebes Straßen NRW, am Montag im Gespräch mit dieser Zeitung. Da es möglichst vielen Bürger ermöglicht werden solle, das Angebot zu nutzen, scheide ein Termin in den Schulferien aus. In der Woche danach liege der Maifeiertag. Somit sei kein früheres Datum möglich.

Einbahnstraße in Nord-Süd-Richtung

Wie Sven Johanning auf Nachfrage bestätigte, sind keine größeren Veränderungen des bereits kommunizierten Bauablaufs mehr zu erwarten. Demnach soll die Flutmuldenbrücke in halbseitiger Bauweise abgerissen und neu errichtet werden, um den Verkehrsfluss während der Bauzeit zumindest teilweise aufrecht zu erhalten.

Warum eine Einbahnstraßen-Regelung in Nord-Süd-Richtung vorgesehen ist, erklärte Sven Johanning so: »Würden wir die Richtung umkehren, wäre die Blöbaum-Kreuzung ständig überlastet, weil der Verkehr aus Richtung Norden von der Linksabbiegerspur der Eidinghausener Straße in die Werster Straße einfädeln müsste.« Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens wäre deshalb ständig mit langen Rückstaus zu rechnen.

In die Gegenrichtung sehe die Situation anders aus. Wer von Süden in die Eidinghausener Straße einbiegen wolle, werde während der Bauzeit über die Mindener Straße, Dehmer Straße und Werster Straße großräumig umgeleitet. Mit zwei Ausnahmen. »Derzeit wir geprüft, ob es möglich ist, eine Bedarfsampel einzurichten, um Bussen und Rettungsfahrzeugen die Durchfahrt in beide Richtungen zu ermöglichen«, sagte Sven Johanning. Dabei sei allerdings einiges zu beachten.

Längsschnitt verändert Brückenstatik

»Wenn wir die Brücke komplett längs durchschneiden, verändern sich die statischen Eigenschaften«, sagte Sven Johanning. Derzeit liege die Tonnage-Begrenzung bei 16 Tonnen. Während der Bauzeit liege sich möglicherweise noch bei zwölf Tonnen. Der Straßen-NRW-Sprecher: »Ich hoffe, dass wir die noch offenen Fragen bis zur Bürgerveranstaltung am Mittwoch, 8. Mai, klären können.«

Wie bereits berichtet, sollen die Arbeiten an der Flutmuldenbrücke voraussichtlich im Frühjahr 2020 beginnen. Nach aktueller Planung ist eine Bauzeit von 16 Monaten vorgesehen. »In den letzten vier bis sechs Wochen ist eine Vollsperrung unumgänglich«, kündigte Sven Johanning an. Diese Zeitspanne sei erforderlich, um die separat errichteten Brückenhälften zu einer stabilen Einheit miteinander zu verbinden.

Wann das innerstädtische Straßennetz der zusätzlichen Belastung durch eine Umleitung des Verkehrs in beide Richtungen ausgesetzt sein werde, lasse sich noch nicht abschätzen. »Das hängt davon ab, wann wir beginnen, und wie schnell wir vorankommen«, sagte der Straßen-NRW-Sprecher. Es sei jedoch durchaus vorstellbar, die vier- bis sechswöchige Phase der Vollsperrung in eine verkehrsärmere Zeit – etwa in den Schulferien – zu legen.

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