Dekra-Experte rekonstruiert Ablauf von tödlichem Unfall auf Eidinghausener Straße
Sperrung für lichttechnisches Gutachten

Bad Oeynhausen (WB/mcs). Nach einem Verkehrsunfall Anfang Januar in Bad Oeynhausen, in dessen Folge ein 36-jähriger Fußgänger seinen schweren Verletzungen erlag, hat die Staatsanwaltschaft Bielefeld im Rahmen ihrer Ermittlungen ein lichttechnisches Gutachten angefordert.

Mittwoch, 06.03.2019, 07:19 Uhr aktualisiert: 06.03.2019, 08:38 Uhr
Für die Erstellung des lichttechnischen Gutachtens muss am Dienstagabend ein Abschnitt der Eidinghausener Straße gesperrt werden. 20 Polizeibeamte leiten den Verkehr um. Foto: Malte Samtenschnieder

Dafür musste die Unfallstelle an der Eidinghausener Straße kurz vor der Einmündung mit der Mindener Straße und der Kanalstraße am Dienstagabend von etwa 17.45 Uhr an für zwei Stunden von der Polizei abgesperrt werden. Rund 20 Beamte waren im Einsatz, um den Verkehr um den gesperrten Abschnitt herum zu leiten. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.

Mit der Erstellung des lichttechnischen Gutachtens war Mario Tiemann von der Dekra-Niederlassung in Minden betraut. Unterstützt von zwei Mitarbeitern versuchte er, den möglichen Unfallhergang zu rekonstruieren.

»Es geht heute darum, herauszufinden, ob der Autofahrer den Zusammenstoß mit dem Fußgänger hätte vermeiden können«, sagte Uwe Vogt vom Verkehrskommissariat Bad Oeynhausen im Gespräch mit dieser Zeitung. Der Polizeihauptkommissar ist mit den Ermittlungen nach dem tödlichen Unfall betraut.

Die Ergebnisse des lichttechnischen Gutachtens stellt Mario Tiemann in den nächsten Wochen der Staatsanwaltschaft Bielefeld zur Verfügung. Nachdem der Fußgänger seinen Verletzungen erlegen ist, steht der Vorwurf der fahrlässigen Tötung gegen den beteiligten Autofahrer im Raum.

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