Weitere Unternehmen wollen sich im Bereich Lohe-Hellerhagen in Bad Oeynhausen niederlassen
Vier Neue fürs Gewerbegebiet

Bad Oeynhausen (WB). Die Vermarktung im Gewerbegebiet Lohe-Hellerhagen geht weiter: Vermutlich noch in diesem Jahr wollen sich mindestens drei weitere Unternehmen auf der von der Stadt angebotenen Gesamtfläche ansiedeln. Dafür ist ein Angebotsverfahren bereits abgeschlossen, teilt Wirtschaftsförderer Patrick Zahn auf Anfrage mit.

Dienstag, 05.03.2019, 06:30 Uhr aktualisiert: 05.03.2019, 06:50 Uhr
Mindestens drei, vielleicht sogar vier Unternehmen könnten sich noch in diesem Jahr im Gewerbegebiet Lohe-Hellerhagen ansiedeln. Dazu wollen sie von außerhalb nach Bad Oeynhausen ziehen. Zehn Firmen haben ihren Sitz bereits hier.         Foto: Rajkumar Mukherjee

Das Angebotsverfahren der Stadt sei gerade abgelaufen (siehe Informationskasten). »Zwei weitere laufen noch«, sagt Patrick Zahn. Und für eine weitere Fläche habe ein Unternehmen sein Interesse bereits bekundet. In der Summe könnten also vier Unternehmen im Gewerbegebiet Lohe-Hellerhagen zum Zuge kommen.

Mit einem Baubeginn von definitiv drei der Firmen rechnet Pa­trick Zahn noch in diesem Jahr. »Wenn die ausführenden Baufirmen die Aufträge übernehmen können.« Teilweise sei es so, dass einige der neuen Firmen auf bestimmte Bauunternehmen als Partner setzen. Deren Auftragsbücher seien aber oft voll. Somit könnte es in einzelnen Fällen auch einen Baubeginn 2020 geben.

Bunter Branchen-Mix

Drei der vier Firmen mit dem Wunsch, sich in Lohe-Hellerhagen niederzulassen, sind in folgenden Branchen tätig: Bodenversiegelung, in der IT-Branche und im Maschinenbau. Es handele sich um Firmen, die bisher außerhalb Bad Oeynhausens ansässig sind.

Insgesamt etwa neun Hektar oder 90.000 Quadratmeter Fläche vermarktet die Stadt im Gewerbegebiet Lohe-Hellerhagen. Davon seien bereits vier Hektar vergeben. Von den verbleibenden fünf Hektar Fläche werden derzeit zwei Hektar vermarktet. Lohe-Hellerhagen wiederum gehört zum Gewerbegebiet Lohe. Hier gibt es Unternehmen wie Buschjost, die bereits seit vielen Jahren ansässig sind.

Die Zufahrt in das Gewerbegebiet Lohe-Hellerhagen erfolgt von der Detmolder Straße über die Straße An der Loher Mühle aus. Zwei der Firmen, die sie sich auf der Lohe neu ansiedeln wollen, möchten auf Teilflächen des großen freien Areals in Blickrichtung der Firma Buschjost ziehen. Die dritte Firma könnte auf einer Fläche im Verlauf der Straße An der Loher Mühle bauen.

Stadt ist dem Verlauf der Vermarktung zufrieden

Mit der Vermarktung ist Patrick Zahn insgesamt zufrieden. »Bisher haben sich zehn Unternehmen im Gewerbegebiet Lohe-Hellerhagen niedergelassen«, sagt er. Mit den vier weiteren Firmen, die ihr Interesse für einen Zuzug bekunden, kommen weitere potenzielle Arbeitgeber – und Gewerbesteuerzahler. »Da ist viel Entwicklung erkennbar. Diese Firmen wachsen, weshalb sie auch neue Betriebsflächen suchen. Damit steigt auch der Bedarf an Mitarbeitern«, sagt Patrick Zahn.

Aber auch an ganz anderer Stelle ist der Wirtschaftsförderer derzeit als »Scharnier« in der Kontaktbörse der Stadt tätig, nämlich bei bereits bestehenden Gewerbeflächen. »Nach der Freigabe der A30-Nordumgehung erhalten wir mehr Anfragen für den Bereich der Mindener Straße und beispielsweise für die Vlothoer Straße. Auch, weil die Anbindung an die Autobahn optimal ist«, sagt Patrick Zahn. Hierbei gehe es darum, Inhaber von Gewerbehallen und Interessenten zusammenzubringen. »Nicht immer gelingt das auf Anhieb, dann muss man schauen, ob sich etwas für einen späteren Zeitpunkt ergibt«, sagt Patrick Zahn.

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