Vertreter von Straßen NRW geben viele Detailinformationen – offizielle Freigabe am 6. Dezember - mit Video WESTFALEN-BLATT-Leser dürfen neue Autobahn vor Freigabe erkunden

Bad Oeynhausen (WB). Daran werden sich diese Leser des WESTFALEN-BLATTES sicher lange erinnern.  Sie haben eine der letzten Gelegenheiten gehabt, die A30-Trasse vor der Freigabe zu erkunden .

Von Rajkumar Mukherjee
An der exklusiven Leserführung des WESTFALEN-BLATTES über die A30-Nordumgehung haben vor der offiziellen Freigabe Alwine (10) und Helene (13), Heiko und Anja Sieker sowie Barbara Krantz, Gerd Hanke, Tobias Fischer, Abteilungsleiter Straßenbau bei Straßen NRW, Klaus Niederwemmer, Marco Schicke, Margrit Schicke, Werner Deppen, Ulrich Sokolis, Cornelia Wendt, Angelika Deppen, Friedhelm Remmert, Viola Brumberg, Heinz Grutemeier, Rolf Schweppe, Siegfried Bökemeier, Jens Bökemeier, Norbert Brundert und Andreas Meyer, Leiter der Regionalniederlassung OWL Straßen NRW, teilgenommen.
An der exklusiven Leserführung des WESTFALEN-BLATTES über die A30-Nordumgehung haben vor der offiziellen Freigabe Alwine (10) und Helene (13), Heiko und Anja Sieker sowie Barbara Krantz, Gerd Hanke, Tobias Fischer, Abteilungsleiter Straßenbau bei Straßen NRW, Klaus Niederwemmer, Marco Schicke, Margrit Schicke, Werner Deppen, Ulrich Sokolis, Cornelia Wendt, Angelika Deppen, Friedhelm Remmert, Viola Brumberg, Heinz Grutemeier, Rolf Schweppe, Siegfried Bökemeier, Jens Bökemeier, Norbert Brundert und Andreas Meyer, Leiter der Regionalniederlassung OWL Straßen NRW, teilgenommen. Foto: Frank Dominik Lemke

Als Gewinner einer Leser-Aktion haben sie sowie ihre Begleiter, insgesamt 20 Personen, an einer exklusiven Führung über die A30-Nordumgehung teilgenommen. Dabei erhielten sie detaillierte Informationen von An­dreas Meyer, Leiter der Regionalniederlassung OWL des Landesbetriebes Straßen NRW, sowie von Tobias Fischer, Abteilungsleiter Straßenbau bei Straßen NRW.

In einer Wagenkolonne ging es zunächst auf der A30 in Richtung Hannover zum Nordportal des Hahnenkamptunnels. Dort zählte An­dreas Meyer zunächst einige Fakten auf: »Wussten Sie, dass zum Beispiel etwa 231 Millionen Euro in den Bau seit dem ersten Spatenstich am 22. Oktober 2008 geflossen sind?«

Mit den Informationen ging es auch im Tunnel weiter, wo die Technik ebenso beeindruckte. So deutete Teilnehmer Marco Schicke an die Decke und wies auf die Lampen hin. Er und die anderen Leser erfuhren, dass beispielsweise die Strahlkraft der Lampen in den beiden Tunnelröhren exakt auf die dort – und allgemein in Tunneln – geltende Höchstgeschwindigkeit von 80 Kilometern in der Stunde ausgerichtet ist. »Die Beleuchtung ist durchgängig vorhanden, also auch tagsüber. Das verursacht einen immens hohen Stromverbrauch«, sagte Tobias Fischer. Spannend wurde es, als gegen 14.12 Uhr plötzlich eine Durchsage durch die Tunnelröhren hallte: »Achtung, hier spricht die Leitzentrale.« Aus der Zentrale in Hamm beobachteten die Mitarbeiter der Autobahnniederlassung von Straßen NRW die Besuchergruppe über die installierten Videokameras im Tunnel.

In der Autokolonne ging es in Richtung Löhner Kreuz weiter zur zweiten Station. Mitten auf der Trasse, im Bereich der Stadt Bad Oeynhausen, stellten Andreas Meyer und Tobias Fischer den Offenporigen Asphalt, auch kurz OPA genannt, vor. Diese Schicht hat die Eigenschaft, einen Teil des Lärms, ausgelöst durch die Abrollgeräusche der Reifen, aufzunehmen. Zudem verfügt der OPA auch über die Eigenschaft, vermehrt Regenwasser aufnehmen zu können. Unter dem OPA ist eine weitere Schicht, die das Regenwasser zur Seite hin ableiten kann. Um zu zeigen, wie durchlässig der OPA tatsächlich ist, schüttete Andreas Meyer Wasser aus einer Flasche auf den Asphalt. An dieser Stelle stellte er den Teilnehmern auch eine kleine Quizfrage: »Was glauben Sie, wie viele Schilder sind im Zuge des A30-Neubaus, und auch im angegliederten Straßennetz, hinzugekommen?« Schnell reckte Helene Sieker (13) ihren Finger in die Höhe und rief: »15.000!« Mit 700 Schildern sind es aber dann doch nicht ganz so viele.

Für Staunen sorgten an der Werrebrücke in Löhne vor allem die dicken Stahlseile, die für die Stabilität des Bauwerks sorgen. »Jedes Seil kann etwa 2000 Autos tragen«, sagte Tobias Fischer. »Was für eine tolle Führung. Es war spannend und informativ«, meinte Leser Norbert Brundert.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6225945?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198399%2F2516044%2F