Grundschüler sprechen mit dem Bürgermeister über Anregungen und Anliegen Zu viel Müll auf Schulhöfen

Bad Oeynhausen (WB). Zur zweiten Sitzung des Kinderparlaments in diesem Jahr hat Bürgermeister Achim Wilmsmeier im großen Sitzungssaal des Rathauses Viertklässler begrüßt. Auch ein Vertreter der Polizei, Mitarbeiter des Jugendamtes, der Stadt- und Verkehrsplanung sowie der Stadtwerkevorstand standen Rede und Antwort

Der Bürgermeister sowie Vertreter der Polizei, Mitarbeiter des Jugendamtes, der Stadt- und Verkehrsplanung sowie der Stadtwerkevorstand haben den 22 Grundschülern, die am Kinderparlament teilgenommen haben, Rede und Antwort gestanden. Dabei ist auch die Vermüllung von Schulhöfen ein Thema gewesen.
Der Bürgermeister sowie Vertreter der Polizei, Mitarbeiter des Jugendamtes, der Stadt- und Verkehrsplanung sowie der Stadtwerkevorstand haben den 22 Grundschülern, die am Kinderparlament teilgenommen haben, Rede und Antwort gestanden. Dabei ist auch die Vermüllung von Schulhöfen ein Thema gewesen.

Wie schon in der Sommersitzung hatten sich die Schülerinnen und Schüler der Bad Oeynhausener Grundschulen gut auf die Sitzung vorbereitet. Die Sitzung startete mit einem Rückblick auf die letzte Sitzung und einem Bericht über das bisher Erreichte. So seien an einigen Schulen Räume gestrichen, die Heizungen und Duschen verbessert oder neue Fenster eingebaut worden. Außerdem habe es an einigen Spielplätzen neue Spielgeräte gegeben. »Wir konnten bisher aber nicht alle Geräte aufbauen. Sobald das Wetter besser wird, bauen wir auch den Rest noch auf«, sagte Stadtwerkevorstand Andreas Schwarze den Kindern zu.

»Da liegen immer wieder Glasflaschen rum.«

Ein besonders großes Ärgernis waren für die Vertreter der Grundschulen dieses Mal die Hinterlassenschaften von Jugendlichen auf Spielplätzen und Schulhöfen. »Da liegen dann immer wieder Glasflaschen oder Zigarettenkippen rum«, sagte Jarven von der Grundschule Volmerdingsen. Sein Mitschüler Benno schloss sich gleich mit einem Vorschlag an: »Da müsste man eine Videoüberwachung installieren, dann würde das bestimmt nicht passieren.«

Kaputte Rutsche auf dem Schulhof

Auch von anderen Schulen im gesamten Stadtgebiet meldeten die Jungen und Mädchen ähnliche Vorfälle. Probleme gebe es vor allem mit den Glasflaschen. Wenn die kaputt gingen, könnten sich die Kinder in den Pausen schnell verletzten. Der Bereich Jugend und Sport will dafür sorgen, dass sich das verbessert. Zum Müll auf den Spielplätzen sagten die Stadtwerke zu, hier aufzuräumen. »Die Müllbehälter auf den Spielplätzen sind in den regelmäßigen Reinigungstouren unserer Mitarbeiter eingeplant. Aber manchmal sind die Müllereimer sehr schnell wieder voll«, sagte Andreas Schwarze.

Ein weiterer in den Augen der Kinder wichtiger Punkt war der Zustand der Spielgeräte auf den Schulhöfen. So berichtete zum Beispiel eine Schülerin der Bernart-Schule, dass die Rutsche auf dem Schulhof kaputt sei, und Mia fand, dass an der Grundschule Rehme-Oberbecksen das Klettergerüst für Viertklässler zu klein sei.

Nächste Sitzung vor den Sommerferien

Unter der Moderation des Bürgermeisters notierten sich die Mitarbeiter der jeweiligen Abteilungen die Anregungen und Wünsche. »Mal sehen, was wir davon bis zur nächsten Sitzung umsetzen können«, sagte Achim Wilmsmeier zum Ende der Sitzung und ergänzte: »Ihr kommt ja vor den Sommerferien zur nächsten Sitzung, und vielleicht können wir ja schon den ein oder anderen Erfolg eurer Anregungen berichten.«

Der Bürgermeister bedankte sich für die lebhafte Sitzung. »Das hat mir sehr viel Spaß gemacht, man hat gesehen, dass ihr euch gut vorbereitet habt.«

Das Kinder- und auch das Jugendparlament tagen zwei Mal im Jahr, jeweils einmal um Weihnachten und einmal kurz vor den Sommerferien. So haben die Vertreter der Schulen die Gelegenheit, jeweils an zwei aufeinanderfolgenden Sitzungen eines Schuljahres teilzunehmen. Beim Jugendparlament, in dem die Schüler der weiterführenden Schulen vertreten sind, nehmen die Schüler der Schülervertretung in der Regel über mehrere Jahre an den Sitzungen teil und sorgen so für eine gewisse Kontinuität.

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