Johanniter-Unfall-Hilfe tauft ihre Einrichtung auf den Namen »Oeynhausener Schweiz« Michael Witt wird neuer Kita-Leiter

Bad Oeynhausen  (WB). Die neue Kindertageseinrichtung der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) an der Weserstraße nimmt immer mehr Formen an. Davon konnten sich die Besucher beim Tag der offenen Baustelle selbst überzeugen.

Von Lydia Böhne
Projektleiter Dominic Fricke (von links), Einrichtungsleiter Michael Witt, JUH-Regionalvorstand Christian Rehberg und Vorstandsmitglied Dr. Jürgen Höcker haben die Besucher beim Tag der offenen Baustelle durch die Räumlichkeiten der Kita geführt.
Projektleiter Dominic Fricke (von links), Einrichtungsleiter Michael Witt, JUH-Regionalvorstand Christian Rehberg und Vorstandsmitglied Dr. Jürgen Höcker haben die Besucher beim Tag der offenen Baustelle durch die Räumlichkeiten der Kita geführt. Foto: Lydia Böhne

Und es gab Neuigkeiten: Michael Witt, bisher Erzieher des Integrativen Kindergartens Plumpaquatsch in Löhne, wird ab August die Leitung der JUH-Kindertageseinrichtung übernehmen.

Tischler schenkt erstes Namensschild

Und auch den Namen der entstehenden Kita haben die Verantwortlichen am Samstag verraten: »Oeynhausener Schweiz« soll die Einrichtung ab sofort heißen. Verewigt ist der Name bereits auf einem hölzernen Schild, das ein Tischler Regionalvorstand Christian Rehberg und seinem Team geschenkt hat. Was bisher als Baustellenschild dient, soll später auch einen besonderen Platz im fertigen Neubau erhalten. Bis es soweit ist, werden allerdings noch einige Monate vergehen.

Bisher liege man laut Christian Rehberg gut im Plan, was Zeit und Budget betrifft. »Der Rohbau steht, die Fenster sind eingesetzt, das Dach soll noch vor dem Winter abgedichtet werden, damit dann die Arbeiten im Innern beginnen können«, erläuterte er.

Qualifikation gibt den Ausschlag

Ausschlaggebend für die Besetzung des Leitungspostens durch Michael Witt sei seine Qualifikation gewesen, wie Rehberg mitteilte. Der 30-Jährige hat seine Ausbildung als Erzieher durch ein Leitungs- und Management-Studium ergänzt. Auch mit dem Konzept der Kita, das vor allem auf ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit setzt, identifiziere der Löhner sich.

»Ich versuche, viele Wege nicht mit dem Auto zurückzulegen«, sagte Michael Witt. Seiner Aufgabe als künftiger Kita-Leiter sieht er voller Vorfreude entgegen. »Ich war am Dienstag das erste Mal im Rohbau. Es ist spannend, wie greifbar jetzt alles wird und wie schnell der Bau passiert ist«, bemerkte Michael Witt.

Auch Christian Rehberg, der die Pläne mit Projektleiter Dominic Fricke und Architekt Henning Bökamp ausgearbeitet hat, erfüllt es mit Stolz, im fertigen Rohbau zu stehen und einen Eindruck von den Räumlichkeiten zu bekommen. Bei der farblichen Gestaltung sei man sich noch nicht einig.

Es liegen reichlich Bewerbungen vor

Die Bewerbungsfrist für die Mitarbeiter der Kita sei inzwischen verstrichen. »Es sind reichlich Bewerbungen eingegangen, aus denen wir auswählen können«, sagte Rehberg. Obwohl Lena Nikolaus für ihre Tochter noch keinen Kita-Platz braucht, hat die Mutter sich den Rohbau schon einmal angeschaut.

»Die Lage ist super für mich, der Leiter ist sehr sympathisch, und auch das Gebäude wirkt schon jetzt sehr freundlich«, lautete das Fazit der Bad Oeynhausenerin. »Ich werde bestimmt auf die Einrichtung zurückkommen, wenn es soweit ist«, ergänzte sie. »Viele Eltern haben mich gefragt, ob es eine Kooperation zwischen der Kita und dem Mehrgenerationenhaus geben wird«, sagte Witt. Gespräche dazu habe es bereits gegeben, eine Kooperation sei angedacht.

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