WESTFALEN-BLATT lädt zur Tour Besuch auf der A30

Bad Oeynhausen/Löhne (WB). An einer exklusiven Führung über die Baustelle der Nordumgehung haben 20 Leser des WESTFALEN-BLATTES teilgenommen. Fragen zum Baufortschritt beantwortete Andreas Meyer, Leiter der Regionalniederlassung OWL von Straßen NRW.

Von Rajkumar Mukherjee
An der Führung des WESTFALEN-BLATTES über die Baustelle der Nordumgehung haben teilgenommen (von links): Margot und Ulrich Brandt, Ulrich Eickmeier, Ulrike Rotter-Aschermann, Gerd Ruschmeier, Heinz Rotter, Wolfgang und Barbara Windmann, Björn Althoff mit Schwiegervater Jürgen Rinke und Sohn Julius (8), Karl-Heinrich und Hermann Lüking, Werner Buchholz, Manfred Brockmann, Manfred Niehaus, Friedhelm Schreck, Heinrich Budde, Andreas Meyer, Leiter der Regionalniederlassung OWL von Straßen NRW, Sabine Stoll, Sven Johanning, Sprecher der Niederlassung, und Karl-Heinz Edler.
An der Führung des WESTFALEN-BLATTES über die Baustelle der Nordumgehung haben teilgenommen (von links): Margot und Ulrich Brandt, Ulrich Eickmeier, Ulrike Rotter-Aschermann, Gerd Ruschmeier, Heinz Rotter, Wolfgang und Barbara Windmann, Björn Althoff mit Schwiegervater Jürgen Rinke und Sohn Julius (8), Karl-Heinrich und Hermann Lüking, Werner Buchholz, Manfred Brockmann, Manfred Niehaus, Friedhelm Schreck, Heinrich Budde, Andreas Meyer, Leiter der Regionalniederlassung OWL von Straßen NRW, Sabine Stoll, Sven Johanning, Sprecher der Niederlassung, und Karl-Heinz Edler. Foto: Louis Ruthe

»Wir werden nie wieder die Gelegenheit haben, über die Fahrbahn der Nordumgehung zu schlendern, deshalb bin ich gerne dabei«, sagte Teilnehmerin Ulrike Rotter-Aschermann und blickte auf die imposante Werrebrücke.

Fünf Stellen hatten An­dreas Meyer und Sven Johanning, Sprecher der Regionalniederlassung, für die Besichtigung vorbereitet: 1. auf Höhe der Eidinghausener Straße (Karbach), 2. an der Stüher Straße (tiefster Punkt), 3. an der Blutwiese, 4. an der Werrebrücke und 5. an den aktuellen Bauarbeiten am Löhner Kreuz.

»Was hat es eigentlich mit den Metallzäunen auf sich«, wollte Ulrich Brandt an Station eins wissen. »Die sind für den Schutz von Fledermäusen angebracht worden«, sagte Andreas Meyer. Der hohe Zaun sowie die hier gepflanzten Bäume sollen die mit Ultraschall fliegenden Tiere über die Autobahn hinweg leiten.

Die Teilnehmer blickten auch nach unten – auf den Asphalt. »Noch fehlt die oberste Schicht mit dem offenporigen Asphalt, ›OPA‹ genannt«, sagte Andreas Meyer. Der »OPA« ist lärmmindernd, weil er offenporig ist. Auch die Lärmschutzwände sind offenporig und werden alle drei beziehungsweise alle sechs Jahre geprüft, erfuhr die Gruppe.

Auf Höhe der Blutwiese erkundeten die Teilnehmer die »tiefste Stelle« der Nordumgehung. Sie erfuhren, dass an beiden Seiten der Autobahn etwa sieben Hektar Ausgleichsfläche angelegt wurden. Bodenbrüter wie der Kiebitz hätten sich hier bereits angesiedelt.

Auf der Baustelle des Löhner Kreuzes interessierte die Teilnehmer eine Frage: Wann wird die Nordumgehung freigegeben? Zuletzt war diesbezüglich das Jahr 2018 genannt worden. »Diese Antwort können wir nicht geben«, sagte Andreas Meyer. Für Verzögerung hatte 2015, wie berichtet, die Klage einer Baufirma vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf gesorgt. Weil die ursprüngliche Freigabe für 2016 längst vorbei ist, gebe es für den vierten Bauabschnitt keinen festen Fertigstellungstermin mehr. »Den ursprünglichen Vertrag mit den Bauzeiten dürfen wir nicht ändern«, sagte Sven Johanning.

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