500 Katholiken aus dem »Pastoralen Raum Werre Weser« feiern Fronleichnamsfest Nach dem Hochamt Prozession durch die Stadt

Bad Oeynhausen (WB/JK). Zuversicht und Dankbarkeit stehen an Fronleichnam im Mittelpunkt, so auch im Bad Oeynhausener Kurpark. Das »Fest des Leibes und des Blutes Christi« hat mehr als 500 Teilnehmer zum Gottesdienst an die Wandelhalle und zur anschließenden Prozession angezogen.

Der Gottesdienst vor der Wandelhalle lockte etwa 500 Gäste an. Unter freiem Himmel feierten die Katholiken das »Fest des Leibes und des Blutes Christi«.
Der Gottesdienst vor der Wandelhalle lockte etwa 500 Gäste an. Unter freiem Himmel feierten die Katholiken das »Fest des Leibes und des Blutes Christi«. Foto: Jenny Karpe

Singend und betend zogen Mitglieder aus fünf katholischen Gemeinden durch die Innenstadt. Insgesamt vier Altäre standen vor der Auferstehungskirche, dem Schweinebrunnen, bei den Arkaden in der Innenstadt und am Kurgarten. Jede Gemeinde schmückte ihren Altar auf eigene Weise.

Die Bad Oeynhausener Gemeinde schuf einen Blumenteppich und die Gemeinde aus Porta Westfalica zeigte ihre Verbundenheit zu Afrika mit typischen Gegenständen dieses Kontinents. Zum »Pastoralen Raum Werre Weser« gehören zudem die Gemeinden Eidinghausen, Vlotho und Löhne. Der Zusammenschluss hat die Fronleichnamsfeier zum zweiten Mal im Kurpark veranstaltet. Pastor Udo Tielking, Pfarrer Alfons Runte und Pastor Georg Kaniyamthara unterstützten dabei den Leiter des Pastoralen Raumes, Pfarrer Manfred Pollmeier. Während des Gottesdienstes war neben dem Chor auch der Posaunenchor der Wichern-Gemeinde zu hören.

»In diesem Jahr sind mehr Leute die Prozession bis zum Schluss mitgegangen, obwohl die vielen Cafés entlang des Weges verlockend waren«, sagte Manfred Pollmeier. »Auch der Gottesdienst zuvor war schön, die Atmosphäre im Kurpark ist sehr friedlich.«

Bei Fronleichnam geht es um Zuversicht. Das Fest und der Umzug durch die Stadt sollen verdeutlichen, dass die Gemeinde in Bewegung ist und Christus und Gott allgegenwärtig sind. Den Anfang der Prozession bildet dabei das Kreuz, gefolgt von zwei Dutzend Kommunionkindern, deren Familien, den Geistlichen und der Gemeinde. »Mir hat der Umzug schon 2016 sehr gefallen, darum bin ich wieder hergekommen«, sagte Trude Hilldorf aus Porta Westfalica. »Ich fühle mich an diesem Tag besonders mit meinem Glauben verbunden, weil wir ihn in der Öffentlichkeit zeigen und durch die Stadt tragen dürfen.«

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