Abteilung »V2-Hiphop« feiert Zehnjähriges in der TG Werste Große Show zum Jubiläum

Bad Oeynhausen (WB). Angesichts dessen, was die Tänzer der Abteilung »V2-Hiphop« der TG Werste anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens auf die Beine gestellt haben, konnte sich das Publikum vor Begeisterung nicht auf den Sitzen halten. Gleich zweimal zeigte »V2-Hiphop« seine Show »7 Elements of Dance«.

Von Lydia Böhne
Die Eiskönigin Blizzard (gespielt von Rabea Wessel) kennt keine Gnade. Ihre boshafte und kühle Art ist nicht nur optisch, sondern vor allem musikalisch toll unterlegt.
Die Eiskönigin Blizzard (gespielt von Rabea Wessel) kennt keine Gnade. Ihre boshafte und kühle Art ist nicht nur optisch, sondern vor allem musikalisch toll unterlegt. Foto: Lydia Böhne

Den tosenden Schlussapplaus und die stehenden Ovationen haben sich die 100 an der Show beteiligten Tänzer mehr als verdient.

Acht Monate lang wurde vorbereitet

Über acht Monate hinweg haben sie Choreografien erarbeitet und einstudiert, Kostüme, Kulissen und Requisiten in Eigenregie erstellt und zu den jeweiligen Szenen entsprechende Musik ausgewählt. Was dabei herausgekommen ist, hätte ebenso aus der Feder eines Profis stammen können.

Mit beeindruckender Professionalität haben die Tänzer das Drehbuch, das auf einer Idee von Charleen White basiert, auf die Bühne des GOP-Varietés gebracht. Schon nach kurzer Zeit waren die 690 Tickets der zwei Vorstellungen ausverkauft.

Um genügend Zeit für die Vorbereitungen zu haben, hatte sich die Abteilung der TG Werste dafür entschieden, in diesem Jahr an keiner Meisterschaft teilzunehmen. »Beides hätte sich nicht vereinen lassen«, sagte Bärbel White, Vorsitzende der TG Werste.

Auf der Suche nach den sieben Elementen des Tanzes

Mit ihrer Inszenierung haben die »V2-Hiphop«-Tänzer die Besucher in eine fantastische Welt entführt. Gemeinsam mit der Protagonistin Rose (Inna Schneider) machten sie sich auf die Suche nach den sieben Elementen des Tanzes.

Eine niedliche Geschichte, die mit entsprechender optischer Darstellung, tänzerischer Begleitung und musikalischer Rahmung toll in Szene gesetzt wurde. Einige Szenen erhielten durch den Live-Gesang von Charleen White, die ganz nebenbei auch als Erzählerin fungierte, einen besonderen Charme.

Auf ihrer Reise macht Rose Bekanntschaft mit sieben magischen Kreaturen, die jeweils für ein Element des Tanzes stehen.

Enya (Katharina Edler) und ihre Feen verkörpern die Kreativität, Amalia, die Meerjungfrau (Raphaela Weygandt), steht für die Harmonie, Chaos (Fabian Pipa) für die Rhythmik, Ezekiel, Wächter der Schatten (Ryan White), steht für Kraft und Energie, die Eiskönigin Blizzard (Rabea Wessel) für die Perfektion, die Puppenspielerin Nebula (Saskia Saßmannshausen) für die Freiheit und Ignis (Gina vom Hofe) für die Leidenschaft.

Hinter jedem Element verbirgt sich ein angepasster Tanzstil

Sehr schön wurde der jeweilige Charakter der magischen Kreatur visuell herausgearbeitet. Während die Kulisse bei Ignis in flammendem Rot erstrahlte, war beim Besuch in der Welt von Blizzard die Kälte formlich zu spüren. Von Anfang an werden die Besucher mit tänzerischen Leistungen der Extraklasse verwöhnt. Hinter jedem Element verbirgt sich ein thematisch angepasster Tanzstil.

Dass »V2-Hiphop« vor allem für eine tolle Bühnenperformance steht, kam in der Vergangenheit bei Wettkämpfen nicht immer gut an, verriet Bärbel White. »Sie haben einen ganz eigenen Stil und machen aus allem eine Show. V2 haben es dennoch immer geschafft, die Pflichtteile mit in ihre Darbietung einzubringen und sich inzwischen einen Namen gemacht«, ergänzte White.

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