Bauarbeiten an der Wicherngrundschule sollen nächste Woche beginnen Bereit für den ersten Spatenstich

Bad Oeynhausen (WB). Die Bagger stehen bereits in den Startlöchern. Denn in der nächsten Woche sollen umfangreiche Bauarbeiten an der Wicherngrundschule beginnen. Zum einen entsteht ein Ersatzbau für die marode Sporthalle. Zum anderen ist der Neubau einer kombinierten Mensa/Aula geplant. Das Kostenvolumen liegt bei drei Millionen Euro.

Von Malte Samtenschnieder
Auf der Freifläche hinter der Wicherngrundschule sollen in der nächsten Woche umfangreiche Bauarbeiten beginnen: Schulleiter Sebastian Plöger (von rechts) sowie die Schüler Elias (9) und Tristan (7) hoffen, dass sie im nächsten Sommer bereits in der neuen Sporthalle Fußball spielen können. Nebenan soll eine multifunktionale Mensa/Aula entstehen.
Auf der Freifläche hinter der Wicherngrundschule sollen in der nächsten Woche umfangreiche Bauarbeiten beginnen: Schulleiter Sebastian Plöger (von rechts) sowie die Schüler Elias (9) und Tristan (7) hoffen, dass sie im nächsten Sommer bereits in der neuen Sporthalle Fußball spielen können. Nebenan soll eine multifunktionale Mensa/Aula entstehen. Foto: Malte Samtenschnieder

»Wir sind sehr gespannt auf den ersten Spatenstich«, sagt Schulleiter Sebastian Plöger im Gespräch mit dieser Zeitung. Nach dem Abriss der baufälligen Sporthalle in den Osterferien sei auf der Brachfläche hinter der Wicherngrundschule nichts passiert. Dass sich das aber in wenigen Tagen ändern wird, bestätigt Rainer Freymuth. Seitens des Gebäudemanagements der Stadt ist der Sachbearbeiter für die Projektleitung zuständig.

Rohbau soll bis Ende 2016 fertiggestellt sein

»Die Objektplanung hat das Architekturbüro Flörke und Krys aus Bünde übernommen«, sagt Rainer Freymuth. Derzeit verlaufe das Projekt planmäßig. Nach der Vergabe der Rohbauarbeiten könne es nun unmittelbar losgehen. »Laut Bauplan soll der Rohbau bis Ende 2016 fertiggestellt sein«, erläutert Rainer Freymuth. Zudem werde angestrebt, das Gesamtprojekt bis Mitte 2017 zu vollenden.

Das wäre auch sehr in Sebastian Plögers Sinn. »Wir machen uns zum Beispiel bereits Gedanken über die Innengestaltung«, sagt der Schulleiter. Gerade erst habe er verschiedene Stühle für die Mensa/Aula in Augenschein genommen. Der Zugang zu dem neuen Gebäudekomplex erfolge barrierefrei. Sebastian Plöger: »Es wird sogar ein Aufzug installiert, damit die Schüler aus der Mensa/Aula alle Etagen des benachbarten vorhandenen Schulgebäudes ohne Probleme erreichen können.«

Mensa/Aula bietet Platz für bis zu 200 Personen

Wenn es möglich wäre, die nächsten vierten Klassen bereits in der neuen Mensa/Aula zu verabschieden, wäre Sebastian Plöger hoch zufrieden. Die Vorfreude auf den neuen multifunktional nutzbaren Neubau sei sehr groß. »Dort können dann beispielsweise Theateraufführungen stattfinden, die wir bisher im Wichernhaus veranstalten mussten«, sagt der Schulleiter. Auch Veranstaltungen speziell für Eltern mit Referenten zu unterschiedlichen Themen seien denkbar. »Wir haben dort künftig Platz für bis zu 200 Personen«, erläutert Sebastian Plöger.

Auch bei der Essensausgabe hofft der Schulleiter durch die neue Mensa/Aula auf Entspannung. »Derzeit nutzen 200 Kinder die Angebote der Offenen Ganztagsschule. Mehr können wir während der Umbauphase auch nicht anbieten«, sagt Sebastian Plöger. Insgesamt besuchen mehr als 300 Kinder den Standort an der Schulstraße des Grundschulverbundes Wichern-Lohe.

Sportunterricht vorübergehend weiter auf der Lohe

Bis zur Fertigstellung der neuen Sporthalle werden die Schüler der ersten, zweiten und vierten Klassen auch im nächsten Schuljahr einmal pro Woche per Bus zum Sportunterricht am Standort Lohe transportiert. Die Drittklässler fahren alternativ zum Schwimmen. »Das Pendeln hat sich inzwischen ganz gut eingespielt«, sagt Sebastian Plöger. Aufgrund der begrenzten Raumkapazitäten gebe es allerdings auch im nächsten Schuljahr für alle Kinder nur zwei der eigentlich üblichen drei Sportstunden pro Woche.

»Ich gehe davon aus, dass uns die Bauarbeiten nicht im Schulbetrieb am Standort Wichern stören werden«, sagt Sebastian Plöger. Die Baustelle selbst sei bereits großräumig abgesperrt. Auch die während der Bauzeit veränderten Fluchtwege hätten die Lehrer mit den Schülern mehrfach eingeübt. »Nach dem Abschluss der Bauarbeiten ist die Wicherngrundschule sehr gut gerüstet für die Zukunft«, betont Sebastian Plöger.

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