Immanuel-Kant-Gymnasium verabschiedet 143 Entlassschüler im Theater im Park »Unis und Arbeitgeber warten auf euch«

Bad Oeynhausen (WB). »Wir haben es gemeinsam geschafft.« So lässt sich der Grundtenor während der Entlassfeier des Immanuel-Kant-Gymnasiums am Freitag im Theater im Park zusammenfassen. 143 Schüler erhielten dabei ihre Abschlusszeugnisse.

Von Malte Samtenschnieder
Vor der Zeugnisvergabe im Theater haben sich die Entlassschüler des Immanuel-Kant-Gymnasiums zum Erinnerungsfoto vor der Wandelhalle versammelt.
Vor der Zeugnisvergabe im Theater haben sich die Entlassschüler des Immanuel-Kant-Gymnasiums zum Erinnerungsfoto vor der Wandelhalle versammelt. Foto: Malte Samtenschnieder

Intelligente Redebeiträge, stimmungsvolle Musik – die Rahmenbedingungen für eine unvergessliche Feierstunde waren perfekt. In einer sehr persönlichen Ansprache wandte sich zunächst Schulleiter Klaus Keßler an die Abiturienten. Er wies darauf hin, dass die Schüler den U2-Song »I still haven’t found what I am looking for« immer wieder während ihrer Mottowoche abgespielt hätten.

»Das Stück ist mir im Ohr geblieben, weil es mein Lieblingslied ist«, sagte Klaus Keßler. Für ihn sei das Besondere an dem Titel, dass er ihn je nach Lebensphase mit anderen Ohren höre. Der Schulleiter: »Ich wünsche euch, dass ihr im Leben findet, wo nach ihr sucht und dass es euch dann gelingt, euch neue Ziele zu stecken.«

»Endlich ist die Reifeprüfung geschafft!« Mit dieser Feststellung begann Bürgermeister Achim Wilmsmeier seine Rede. Nun beginne für die Abiturienten das »richtige Leben«. Er könne nachvollziehen, dass es viele für ein Studium oder eine Ausbildung in die Ferne ziehe. Achim Wilmsmeier: »Aber kommen Sie danach zurück. Lassen Sie den Kontakt in Ihre Heimat nicht abreißen.«

Abiball folgt im Kaiserpalais

»Vor zwölf oder 13 Jahren hat eure Schulzeit begonnen. Schon damals stand fest, dass ihr 2016 Abitur machen würdet«, betonte Elternvertreterin Gudrun Gawin. Nun sei dieser Moment »viel zu schnell« erreicht. Dass sich der Blick auf die eigene Schulzeit mit Abstand verändere, wisse sie aus eigener Erfahrung. Gudrun Gawin: »Manchen Lehrer werdet ihr erst später zu schätzen wissen.«

Gleich zwei Abiturienten sprachen zum Abschlussjahrgang. Den Anfang machte Lennart Winrich. »Wir haben zwölf Jahre Schule erfolgreich hinter uns gebracht – wenn das kein Grund zum Feiern ist«, betonte der Schülersprecher. Neben der Zeugnisvergabe spielte er damit auch auf den Abiball an, der an diesem Samstag im Kaiserpalais über die Bühne gehen soll.

Anschließend ergriff Jahrgangsstufensprecher Daniel Wilmsmeier das Wort. »Nach der ganzen Arbeit haben wir es endlich geschafft – wir haben das Abitur«, stellte er zufrieden fest. Anschließend dankte er seinen ehemaligen Mitschülern für den großen Zusammenhalt innerhalb der Stufe. »Ihr habt mich alle toll unterstützt. Insbesondere das Abi-Varieté hat uns am Ende nochmal richtig zusammengeschweißt«, rekapitulierte Daniel Wilmsmeier.

Musikensembles schaffen stimmungsvollen Rahmen

Mit einem humorvollen Rückblick ließ schließlich Jahrgangsstufenleiterin Annett Vetter die vergangenen zwei Jahre – sprich die Vorbereitungszeit auf das Abitur – Revue passieren. »Endlich kann auch ich euch zu eurem Abitur gratulieren«, sagte die Pädagogin. Wie die meisten ihrer Vorredner forderte sie ihre ehemaligen Schüler auf, etwas aus ihrem Abitur zu machen. Annett Vetter: »Die Unis und die Arbeitgeber warten sehnsüchtig auf euch.«

Einen ansprechenden musikalischen Rahmen verliehen die Fachpraxiskurse der Q 1, der Unterstufen- und Oberstufenchor sowie das Streichensemble der Entlassfeier. Mit sicherer Hand hatten die verantwortlichen Lehrer Manuel Doormann, Barbara Weßelborg und Pia Hofmann eingängige Songs für die mehrstündige Veranstaltung ausgewählt. Zu Recht spendeten die Zuhörer dafür zwischendurch reichlich Applaus.

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