Nasses Wetter trübt Picknick-Bilanz – Veranstalter trotzdem mit Verlauf zufrieden Wenn der Regen nicht gewesen wäre...

Bad Oeynhausen (WB). Das Wetter rund um das dritte Picknick im Park hätte besser sein können.  Insbesondere der Dauerregen am Vortag stellte die Organisatoren vor große Probleme. »Insgesamt sind wir aber den Umständen entsprechend zufrieden«, sagte Staatsbad-Geschäftsführer Peter Adler am Sonntag dieser Zeitung.

Von Malte Samtenschnieder
Lassen sich vom Wetter die Picknick-Laune beim Familienausflug in den Kurpark nicht verderben (von links): Jane Kelly, Lena Schekatz, Kerstin Schekatz, Holger Schopmeier, Sonja Schekatz-Schopmeier mit Hanna (2), Martina Kelly, Peter Kelly, Ruth Lilje sowie Daniel Mohme mit Leana (2).
Lassen sich vom Wetter die Picknick-Laune beim Familienausflug in den Kurpark nicht verderben (von links): Jane Kelly, Lena Schekatz, Kerstin Schekatz, Holger Schopmeier, Sonja Schekatz-Schopmeier mit Hanna (2), Martina Kelly, Peter Kelly, Ruth Lilje sowie Daniel Mohme mit Leana (2). Foto: Malte Samtenschnieder

Rund um das Familien-Picknick im Kurpark war Improvisation angesagt. »Es zeichnete sich bereits am Samstagabend ab, dass die Rasenflächen im Kurpark am Sonntagmorgen so aufgeweicht sein würden, dass wir dort keine Spieleangebote aufbauen konnten«, sagte Peter Adler. Kurzerhand habe das Organisationsteam beschlossen, zumindest einige der geplanten Stationen auf der gepflasterten Fläche an der Wandelhalle aufzustellen.

Außer dem Bungee-Run erwarteten diverse Geschicklichkeitsspiele die jüngeren Besucher – meist in Begleitung ihrer Eltern. Felix (6) und seiner Schwester Lea (3) hatten schnell ihren persönlichen Favoriten ausgemacht: Mit wachsendem Geschick ließen die Geschwister immer neue Seifenblasen in Richtung des zunächst wolkenverhangenen Himmels aufsteigen.

Plastikunterlage schützt vor nassem Rasen

Trotz des Dauerregens am Vortag ließen sich Kerstin Schekatz und ihre Großfamilie nicht vom geplanten Ausflug in den Kurpark abbringen. »Wir waren im vergangenen Jahr auch hier. Damals hat es zwischendurch immer wieder geregnet. Es hat uns trotzdem so gut gefallen, dass wir auch in diesem Jahr unbedingt wieder dabei sein wollten«, sagte die Picknickbegeisterte. Gesagt, getan – auf einer Wasser undurchlässigen Plastikunterlage, bedeckt von Wolldecken, nahm ein opulentes Buffet Gestalt an: Bei Frikadellen, Salaten, Sandwiches oder Obst blieben keine Wünsche offen.

Doch auch wer keinen Picknick-Korb dabei hatte, konnte sich im Kurpark stärken. Außer Bratwurst und Pommes wurden beispielsweise elsässischer Flammkuchen und belgische Waffeln serviert. Auch für Musik war gesorgt. Mit Stimmungshits unterhielt die Band »Sweet Dreams« die Gäste.

Staatsbad-Geschäftsführer zieht positive Bilanz

Insgesamt zog Organisator Peter Adler eine positive Picknick-Bilanz. »Wenigstens hat es am Sonntagnachmittag nicht geregnet«, sagte der Staatsbad-Geschäftsführer. Auch unabhängig vom Wetter sei das Programm diesmal eine Nummer kleiner ausgefallen als 2015.

»Im vergangenen Jahr hatten wir über den Kurpark verteilt drei Orte, an denen Tanz, Gesang und Schauspiel präsentiert wurden. Diesmal haben wir das Programm an der Wandelhalle konzentriert«, erläuterte Peter Adler. Ein Grund sei die Fußball-EM gewesen. Es habe sich ja erst kurzfristig herausgestellt, wann die deutsche Nationalmannschaft ihr Achtelfinale bestreitet – im Zweifelsfall ernste Konkurrenz.

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