Feuerwehr muss zu diversen Einsätzen ausrücken Starkregen führt zu Überschwemmungen

Bad Oeynhausen (WB/mcs). Starke Regenfälle haben der Feuerwehr in Bad Oeynhausen am Samstag zahlreiche Einsätze beschert. »Erste Anrufe gingen um etwa 8.20 Uhr bei uns ein«, sagte Dienstgruppenleiter Rolf Tappe im Gespräch mit dieser Zeitung. Das Einsatzgeschehen bis zum Mittag habe sich auf die Ortsteile Werste, Wulferdingsen, Lohe und die Innenstadt konzentriert.

In der vollgelaufenen Bahnunterführung im Verlauf der Hermann-Löns-Straße ist am Samstag ein Auto liegengeblieben.
In der vollgelaufenen Bahnunterführung im Verlauf der Hermann-Löns-Straße ist am Samstag ein Auto liegengeblieben. Foto: Jürgen Gebhard

»In der Hauptsache hatten wir es mit überschwemmten Straßen oder vollgelaufenen Kellern zu tun«, sagte Rolf Tappe. So hätten beispielsweise verstopfte Gullys dazu geführt, dass sich Wasser in der Bahnunterführung im Verlauf der Hermann-Löns-Straße gesammelt habe. Ein Autofahrer habe die Gefahr unterschätzt und sei dort mit seinem Fahrzeug liegengeblieben.

Am Samstagmittag stehen auch Teile der Königstraße unter Wasser. Foto: Lydia Böhne

Nicht nur in Privathäusern, sondern auch im Sportlerheim auf der Lohe sei Land unter gewesen. Dort sei das Wasser unter anderem in die Umkleideräume gelaufen. Rolf Tappe: »Als wir dort ankamen, hatten die Sportler die Situation aber bereits gut im Griff.«

Neben den Mitarbeitern der Hauptamtlichen Feuerwache waren bei den Unwettereinsätzen bis Samstagmittag nach Angaben des Dienstgruppenleiters Mitglieder der Löschgruppen Wulferdingsen, Werste und Bad Oeynhausen im Einsatz.

Die letzte arbeitsreiche Unwetterphase liegt laut Rolf Tappe erst wenige Tage zurück: »Nach den Hagelschauern in der Nacht zu Freitag mussten wir unter anderem mehrere umgestürzte Bäume beseitigen.« Eine derartige Häufung von Unwettereinsätzen innerhalb weniger Tage sei ungewöhnlich, meinte der Dienstgruppenleiter der Feuerwehr Bad Oeynhausen im Gespräch mit dieser Zeitung. Vergleichbares habe es in den vergangenen Sommern nicht gegeben.

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