Ergänzung zur Notunterkunft am Bürgerhaus in Rehme für drei Monate gemietet Flüchtlinge werden in Zelt untergebracht

Bad Oeynhausen  (WB). Die Stadt Bad Oeynhausen lässt in der kommenden Woche als Ergänzung zur  Flüchtlingsunterkunft am Bürgerhaus in Rehme ein Zelt aufbauen. »Dabei  geht es nicht darum, mehr als die 150 vorgesehenen Flüchtlinge  unterzubringen«, tritt der Leiter des Fachbereichs Jugend, Soziales und  Schulen, Wolfgang Budde, möglichen Bedenken von Anliegern und Bürgern  entgegen.

Auf dem Parkplatz an der Notunterkunft im Bürgerhaus Rehme soll nächste Woche ein Zelt errichtet werden.
Auf dem Parkplatz an der Notunterkunft im Bürgerhaus Rehme soll nächste Woche ein Zelt errichtet werden. Foto: Malte Samtenschnieder

»Wir wollen den Menschen mit diesem Zelt etwas mehr  Lebensqualität bieten, soweit das den Umständen entsprechend überhaupt  möglich ist«, ergänzt Budde. In dem Zelt sollen sich die Männer, Frauen  und Kinder aufhalten können, um nicht nur auf den Schlafsaal und während  der Mahlzeiten auf den Martin-Luther-Hof angewiesen zu sein. Das Zelt soll  Donnerstag, 3. September, aufgebaut werden. »Früher  ist das nicht möglich, da es zurzeit noch woanders im Einsatz ist«,  begründete Wolfgang Budde. Das Zelt sei   für drei Monate gemietet, der Zeitraum könne  noch  verlängert werden.

Als besonders erfreulich bewertet  Bürgermeister Klaus Mueller-Zahlmann  die weiterhin  ungebrochene Welle der Hilfsbereitschaft.  »Wir haben zurzeit 204 registrierte ehrenamtliche  Helfer, die beim Sortieren der Sachspenden im Stützpunkt der Johanniter  an der Vlothoer Straße oder vor Ort in der Notunterkunft im Bürgerhaus  zum Beispiel als Sprachmittler helfen«, fasst Marina Freese die Zahlen  zusammen. Sie koordiniert den Einsatz der Ehrenamtlichen und ist dazu  regelmäßig vor Ort in Rehme.  »Auch die Zusammenarbeit mit den Ärzten, die ihre  Hilfe ehrenamtlich angeboten haben, läuft gut«, fügt Freese  hinzu.     Wolfgang Budde  ergänzt: »Wir  wissen mittlerweile, dass die Menschen nicht  nur  für maximal 36 Stunden hier in Bad Oeynhausen sind. Bisher gibt es keine  Signale von der Bezirksregierung, dass die ersten Flüchtlinge auf andere  Kommunen aufgeteilt werden und andere Flüchtlinge zur Erstaufnahme und  Registrierung zu uns kommen.«

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