Weiterhin 25 Plätze in Rehmer Notunterkunft frei Zahl der Flüchtlinge konstant

Bad Oeynhausen  (WB). In der Notunterkunft in Rehme sind nach wie vor 125 Flüchtlinge untergebracht. Das hat Stadtsprecherin Kerstin Vornheder am Donnerstagnachmittag auf Anfrage des WESTFALEN-BLATTS bestätigt.

Von Malte Samtenschnieder
Die Notunterkunft im Bürgerhaus Rehme bietet Raum für 150 Flüchtlinge.
Die Notunterkunft im Bürgerhaus Rehme bietet Raum für 150 Flüchtlinge. Foto: Florian Weyand

Zunächst sei  die Stadtverwaltung davon ausgegangen, dass im Laufe des Donnerstags weitere Asylsuchende im Bürgerhaus eintreffen würden. »Für den frühen Abend war ein Bus mit 25 neuen Flüchtlingen angekündigt«, sagte Kerstin Vornheder. Die Ankunft des Busses sei dann später aber kurzfristig abgesagt worden. »Zu den Gründen haben wir keine Informationen.«

Wie berichtet, kann die Notunterkunft in Rehme derzeit bis zu 150 Flüchtlinge aufnehmen. 125 Menschen reisten am Dienstag an. 25 Plätze sind somit weiterhin  frei. Obwohl die Notunterkunft für die kurzfristige Unterbringung von Flüchtlingen eingerichtet worden sei, gibt  es nach Angaben der Stadtsprecherin  bislang keine Informationen, wie es mit den 125 Asylsuchenden, die sich zurzeit dort aufhalten, weitergehe. Für die meist mehrmonatige Dauer ihres Asylverfahrens sollen sie nach Angaben der Bezirksregierung auf andere Orte verteilt werden.

Der dritte Betriebstag in der Notunterkunft verlief laut Kerstin Vornheder ohne Zwischenfälle. Das Engagement der Ehrenamtlichen und die Spendenbereitschaft der Bürger seien ungebrochen. »Die Helfer in der Kleiderannahme am Standort der Johanniter Unfallhilfe an der Vlothoer Straße haben zeitweise das Problem, die  Vielzahl  an Dingen, die abgegeben werden, zu bewältigen«, sagte die Stadtsprecherin. Trotz des hohen Spendenaufkommens würden weitere Sachen  benötigt. »Es fehlt Kleidung für Kinder und Erwachsene in den Größen S und M«, betonte die Stadtsprecherin.  Da unter den Flüchtlingen viele Familien mit Kindern seien, würden vor allem kleine Größen benötigt.

An einem Gedankenaustausch in Düsseldorf mit Innenminister Ralf Jäger (SPD) und den Bürgermeistern anderer NRW-Kommunen, die Notunterkünfte betreiben, konnte Klaus Mueller-Zahlmann laut Kerstin Vornheder am Mittwoch wegen Terminüberschneidungen nicht teilnehmen.  »Die Einladung hat uns am Vorabend zu kurzfristig erreicht«, sagte die Stadtsprecherin.

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