Backstage-Führung der Stadtsparkasse Bad Oeynhausen Blick hinter die Kulissen der Parklichter

Bad Oeynhausen (WB). Davon, dass es Clueso, Patrice, Joris und Co.  beim Parklichter-Konzert vor, während und nach ihren Auftritten an nichts fehlt, haben sich am Freitag acht Teilnehmer eines exklusiven Backstage-Rundgangs der Stadtsparkasse Bad Oeynhausen überzeugt. Produktionsleiter Henrik Wächter von der Vibra Agency aus Bielefeld führte die Teilnehmer vor dem offiziellen Einlass über das Gelände.

Von Malte Samtenschnieder
Haben bei einer Backstage-Führung einen Blick hinter die Kulissen des Parklichter-Konzertes geworfen (von links): Joe Henry Hollmann, Melanie Schulz, Melanie und Deetje Kräft, Anke Ehlenbröker, Hannes Steegen, Kathrina Mengel, Henrik Wächter, Ralf Ritter und Nils Nolte.
Haben bei einer Backstage-Führung einen Blick hinter die Kulissen des Parklichter-Konzertes geworfen (von links): Joe Henry Hollmann, Melanie Schulz, Melanie und Deetje Kräft, Anke Ehlenbröker, Hannes Steegen, Kathrina Mengel, Henrik Wächter, Ralf Ritter und Nils Nolte. Foto: Malte Samtenschnieder

Während des Rundgangs gewährt Henrik Wächter den Teilnehmern einen umfangreichen Blick hinter die Kulissen. Sein  Fachwissen zur Vorbereitung und Durchführung des Parklichter-Konzertes garniert er mit  so mancher unterhaltsamen Anekdote aus den vergangenen Jahren. Denn  schon  seit 2009 ist die Veranstaltungsagentur Vibra in Zusammenarbeit mit dem Staatsbad  Oeynhausen für das Open Air im Kurpark verantwortlich.

Zwei Stunden vor Veranstaltungsbeginn herrscht auf der Hauptbühne reges Treiben. »Die Mannschaft von Clueso ist gerade dabei, die LED-Wand zu installieren«, sagt Henrik Wächter. Während bunte Testbilder über die Leuchtelemente schwirren, bauen im Vordergrund Techniker das Equipment von Cluesos Band auf. »Die Mannschaft von Patrice ist parallel auf der Bühne beschäftigt. Von Joris steht bereits das Meiste«, ergänzt Henrik Wächter.

»Eigentlich ist die Parklichter-Bühne für Headliner wie Clueso viel zu klein«, sagt der Produktionsleiter. Sie sei zwölf Meter breit und zehn Meter tief. Die Mindestanforderungen von Clueso lägen normalerweise bei 18 mal zwölf Metern. Deshalb werde nicht das komplette Bühnenequipment benötigt. »Vor dem Aufbau muss die 30-köpfige Mannschaft von Clueso die Ausrüstung in den beiden Lkw erstmal sortieren und entscheiden, was auf unserer Bühne möglich ist«, sagt Henrik Wächter. Dabei sei auch das zwölfköpfige Team der Vibra Agency behilflich.

»Clueso wird bei seinem Auftritt ohne eigenen Soundcheck direkt auf die Bühne gehen«, sagt Henrik Wächter. Er treffe erst parallel zum Einlassbeginn auf dem Flughafen in Porta Westfalica-Vennebeck ein. »Soweit ich weiß, wird die Privatmaschine von Cluesos Manager gesteuert. Der Sänger reist aus Erfurt zu den Parklichtern an«, berichtet der Produktionsleiter. Und er werde das Konzertgelände auch direkt  nach der Veranstaltung wieder in Richtung Flughafen verlassen.

Nächste Station des Rundganges ist der Backstagebereich. Während Techniker  Instrumente und Mikrofone auf die Bühne tragen, vertreiben sich einige Musiker die Zeit beim Kicken mit einem Fußball. Mit einem Glitteroutfit über dem Arm ist eine Backgroundsängerin –  vorbei an einem surrenden Stromaggregat – auf dem Weg zu den Künstlergarderoben im Badehaus II. Vorbei an Henrik Wächters Produktionsleitungsbüro begeben sich auch die Teilnehmer der Backstage-Führung dorthin.

Noch haben die meisten Sänger die zu Künstlergarderoben umfunktionierten Behandlungsräume nicht bezogen. Die Ausstattung ist eher spartanisch. Gegenüber der obligatorischen Behandlungsliege sind ein Tisch und ein Stuhl aufgebaut. Zudem stehen Getränke und kleine Snacks bereit. »Später gibt es aber auch ein Catering«, sagt Henrik Wächter. Das Essen könnten die Künstler ungestört im Innenhof des Badehauses II zu sich nehmen.

Kurz vor dem Verlassen des Backstagebereichs läuft den Teilnehmern doch noch ein Prominenter über den Weg: Patrice ist eingetroffen. Selfie- und Autogrammwünsche erfüllt der Sänger gern.

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