Schule und Jugendamt bewahren Mädchen aus dem Kreis Lippe vor weiteren Verbrechen
Missbrauchsverdacht: Lehrerin schlägt Alarm

Detmold (WB) -

Die zahlreichen Behördenpannen im Missbrauchsfall Lügde haben möglicherweise zur Folge, dass jetzt mehr Menschen besonders sensibel sind und konsequent einschreiten. Von Christian Althoff
Montag, 26.04.2021, 03:00 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 26.04.2021, 03:00 Uhr
Der angeklagte Familienvater aus dem Kreis Lippe sitzt in Detmold in Untersuchungshaft. Foto: Althoff
So haben Hinweise einer Schule aus dem Kreis Lippe dazu geführt, dass die Behörden den Missbrauch eines Mädchens beenden und den Vater in Untersuchungshaft nehmen konnten. „Wir werfen dem Mann schweren Kindesmissbrauch vor“, bestätigte Oberstaatsanwalt Ralf Vetter am Freitag. Der mutmaßliche Täter ist Mitglied einer freikirchlichen Gemeinde, in der der Fall seit der Festnahme des Familienvaters für viel Aufregung sorgt – zumal der Verdächtige bis zu seiner Inhaftierung als Schulhausmeister gearbeitet hat. Hinweise darauf, dass der Mann außer seiner Tochter noch andere Kinder vergewaltigt haben könnte, hat die Kriminalpolizei Lippe bisher aber nicht. Opfer vertraut sich Freundin an Die Eltern haben mehrere Töchter und Söhne. Eines der Mädchen vertraute sich im vergangenen Jahr einer Freundin an und erzählte davon, was es alles mit seinem Vater machen müsse. Die Freundin behielt das zunächst für sich.
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