Kalletals stellvertretender Wehrführer Michael Pohlmann verabschiedet Stabwechsel bei der Feuerwehr

Kalletal (WB). Mit 60 Jahren wollte er die Verantwortung abgeben, das hatte er schon immer gesagt. Jetzt nach 18 Jahren als stellvertretender Wehrführer im Kalletal hat Michael Pohlmann sein Amt an Arndt Plettemeier abgegeben. Sein Nachfolger war zuvor von den Kameraden der gesamten Wehr vorgeschlagen, durch den Rat bestätigt worden und ist jetzt seit einer Woche im Amt.

Von Reiner Toppmöller
Abschied und Neubeginn: Michael Pohlmann übergibt sein Amt als stellvertretender Wehrführer an Arndt Plettemeier (Mitte). Mit auf dem Bild Kreisbrandmeister Karl-Heinz Brakemeier, Wehrführer Udo Knaup, der zweite stellvertretende Wehrführer Michael Grüttemeier, Bürgermeister Mario Hecker, von links, sowie die Ehefrauen der Stellvertreter.
Abschied und Neubeginn: Michael Pohlmann übergibt sein Amt als stellvertretender Wehrführer an Arndt Plettemeier (Mitte). Mit auf dem Bild Kreisbrandmeister Karl-Heinz Brakemeier, Wehrführer Udo Knaup, der zweite stellvertretende Wehrführer Michael Grüttemeier, Bürgermeister Mario Hecker, von links, sowie die Ehefrauen der Stellvertreter. Foto: Reiner Toppmöller

Anlässlich der Amtsübergabe hatten Wehrführung und Bürgermeister die Einheitsführer und Kameraden aus Lemgo und dem Kreis nach Westorf eingeladen. Dort wurde Michael Pohlmann im Rahmen einer kleinen Feierstunde noch einmal gewürdigt.

Großer Einsatz im Ehrenamt

„Der scheidende stellvertretende Wehrführer hat sein Amt vor 18 Jahren angetreten und sich durch die Brandschutzerziehung in den Schulen und Kindergärten einen Namen gemacht“, so Bürgermeister Mario Hecker. Aber auch bei den Brandschauen und als Brandschutztechniker habe er Umsicht und Voraussicht gezeigt, hob er noch hervor. „Dies alles im Ehrenamt und freiwillig. Michael, die Gemeinde hat dir viel zu verdanken“, fügte Hecker an.

Wehrführer Udo Knaup beurteilte die Zusammenarbeit mit dem seinem scheidenden Stellvertreter als nicht immer einfach, am Ende aber immer lösungsorientiert und einvernehmlich. Auch er hob noch einmal die Mitwirkung von Michael Pohlmann beim Aufbau der Brandschutzerziehung im Kalletal besonders hervor. „Du hast uns auch lange als Ausbilder und beim Aufbau des Kommandodienstes konstruktiv und hilfreich zur Seite gestanden. Schön, dass du dich entschieden hast, bis zur Rente im aktiven Dienst weiter zu machen“, so der Wehrführer.

Dank des Kreisbrandmeisters

Kreisbrandmeister Karl-Heinz Brakemeier bedankte sich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und wies darauf hin, dass Michael Pohlmann auch für den Kreis als Beauftragter tätig gewesen ist. „Du bist für viele ein Vorbild. Die lange Dienstzeit im Amt, ist überhaupt nicht selbstverständlich und übertrifft selbst meine im Amt des Kreisbrandmeisters“, sagte er mit dem Hinweis, dass auch er im März aus Altersgründen ausscheiden wird.

Darauf hatte schon Bürgermeister Mario Hecker bei seiner Begrüßung hingewiesen. Die Zusammenarbeit mit dem Kreisbrandmeister sei immer freundschaftlich gewesen, so Mario Hecker.

Michael Pohlmann bedankte sich für so viel Lob. „Aus meiner Sicht hat es immer Spaß gemacht, auch wenn es nicht immer ganz einfach war. Doch ohne meine Frau und Ihr Verständnis wäre das alles nicht möglich gewesen. Unsere Frauen und damit meine ich alle Frauen der Feuerwehrkameraden, sind unsere besten Stützen.“ Jetzt, wo mehr Zeit da sein wird, will sich Michael Pohlmann mehr seiner Familie und seinem Enkelkind widmen. Auch steht für das nächste Jahr die Erfüllung seines größten Wunsches an: Auf den Spuren von Bob Marley, der Reggae-Ikone, will der Hobbymusiker Jamaika und die Orte des Wirkens seines Idols besuchen.

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