DRK Vlotho zeigt dem Feuerwehrnachwuchs in Erder richtiges Verhalten im Notfall
Kinder lernen Erste Hilfe

Kalletal/Vlotho (WB). Die Löschgruppe Erder möchte schon die Sechs- bis Neunjährigen für die Freiwillige Feuerwehr begeistern. Mit Unterstützung vom Roten Kreuz Vlotho fand nun ein Erste-Hilfe-Kursus für die Jüngsten satt.

Dienstag, 02.04.2019, 06:00 Uhr aktualisiert: 02.04.2019, 08:54 Uhr
Lanie prüft bei ihren Vater Marco Kortemeier, der ein Unfallopfer spielt, die Atmung und bringt ihn anschließend in die korrekte Lagerung.

Immer am letzten Samstag im Monat werden die Jüngsten zu besonderen Aktionen eingeladen. Jeremias Fröhle (stellvertretender Gemeinde-Jugendfeuerwehrwart), Ulla Kreitschmann (aktives Feuerwehrmitglied), Birgit Laß (passives Feuerwehrmitglied) sowie Doris Ellermeier (ehrenamtliche Helferin) lassen sich eine Menge einfallen. Spielerisch werden den Kindern die Techniken oder auch der allgemeine Brandschutz vorgestellt und beigebracht.

Am vorigen Samstag stand ein Erste-Hilfekurs auf dem Programm. 14 Kinder, teilweise mit ihren Eltern, hatten bei herrlichem Frühlingswetter die Einladung zum Kennenlernen der Feuerwehr angenommen.

Unterstützung gab es von Samuel Schindler, dem stellvertretender Jungendrotkreuz-Leiter aus Vlotho. »Bei solchen Aktionen, unterstützen wir uns gerne gegenseitig«, sagte Schindler. »Beim letztes Mal war die Feuerwehr aus Erder mit ihrem Einsatzwagen bei uns und heute sind wir mit dem Rettungswagen hier.«

Schlauchgymnastik zum Aufwärmen

Den Anfang machte Birgit Laß mit der sogenannten Schlauchgymnastik. Mit einem gekürzten D-Rohr-Schlauch wurde sich nach dem Feuerwehrlied bewegt und aufgewärmt. Im Anschluss übernahm Schindler und fragte die Kinder nach dem richtigen Verhalten im Notfall. Viele Kinder wussten schon genau, dass man zuerst den Atem prüft und dann den Notruf 112 wählt.

Anschließend wurde geübt. Der Jugendrotkreuzleiter aus Vlotho zeigte den Kindern das Anlegen eines Fingerpflasters und eines Verbandes – die Wunden waren mit roter Marmelade vorbereitet. Anschließend wurde die stabile Seitenlage geübt. Teilnehmerin Lanie brachte ihren Vater Marco Kortemeier, der eines der Unfallopfer spielte, sehr überzeugend in die korrekte Lagerung. Familie Kortemeier ist sehr aktiv in der Feuerwehr.

Anschließend durften die Kinder den Rettungswagen erkunden. »Ich habe mir den Krankenwagen von innen ganz anders vorgestellt«, sagte Lanie verwundert. Und sie erklärte weiter, dass ihr der Nachmittag sehr viel Spaß gemacht habe. Auch die Veranstalter waren am Ende des Nachmittages sehr zufrieden und planen schon die nächste Veranstaltung.

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