Zuwachs für den Prinzessinnenwald – Karnevals-Kehraus im Dorfgemeinschaftshaus
Tollitäten pflanzen Apfelbaum

Kalletal (WB). Hans Bentler, der ehemaliger Vorsitzender des SPD-Ortsverbandes in Kalldorf hat die kalledonischen Tollitäten und zahlreiche Ehrengäste zur traditionellen Baumpflanz-Aktion im Prinzessinnengarten begrüßt. Unter den Gästen waren der stellvertretende Landrat Kurt Kalkreuter und Bundestagsabgeordneter Jürgen Berghahn.

Freitag, 08.03.2019, 06:00 Uhr
Torsten III. Niekamp und Prinzessin Nicole I. Engelhardt haben sich für einen Apfelbaum mit dem Namen »Karneval« entschieden. Unterstützung fanden sie dabei durch Kurt Kalkreuter, Georg Lätsch, Wilfried Gerkensmeier und Jürgen Berghahn.

Torsten III. Niekamp und Prinzessin Nicole I. Engelhardt hatten sich bei der Baumauswahl für einen Apfelbaum mit dem Namen »Karneval« entschieden. »Der Apfel sieht aus wie eine Narrenkappe, gelb mit roten Streifen und soll süß-sauer schmecken«, erläuterte Prinz Torsten III. die Wahl des Baumes. Neben den Prinzenpaar und den Gästen war auch das Kinderprinzenpaar gekommen.

Bereits zweiter Obstbaum

»Der Karneval ist ein Garant für Freude und bestes Image für das Dorf. Wir alle sind stolz auf euch und euer Engagement«, sagte Johannes Bentler. Nach der Prinzessinenkirsche vor einigen Jahren, sei mit dem Apfelbaum jetzt ein zweiter Obstbaum im Prinzessinnenwald hinzugekommen.

Traditionell und inzwischen zum 23. Mal hatte der Ortsverband anschließend zum Karnevals-Kehraus am Aschermittwoch eingeladen. Etwa 50 Gäste waren zum Grünkohlessen gekommen und wollten außerdem den satirischen Vortrag von Hans Bentler hören.

Satirischer Vortrag

Zunächst begrüßte der kommissarische Vorsitzende, Georg Lätsch, die Gäste. »Das hat es im Kalldorfer Karneval noch nie geben, dass Mutter und Tochter gleichzeitig Prinzessinnen waren«, sagte er mit Blick auf die beiden Prinzessinnen. Weiterhin merkte er an, dass Torsten Niekamp als Kalldorfer Neubürger sich mit der Übernahme des Prinzenamtes nicht besser hätte einführen können. »Vielleicht gehen die beiden nach dem holprigen Start der Session später als die Retter des Kalldorfer Karnevals in die Geschichte ein«, startete Hans Bentler dann seinen Vortrag.

Neben einem ausführlichen Rückblick auf die Ereignisse des Fußballjahres 2018, die Dieselaffäre und den Jahrhundertsommer nahm er vor allem wieder Bürgermeister Mario Hecker aufs Korn.

»Der hat 1639 Freunde auf Facebook und so. Unser Bürgermeister hat nicht nur Zeit genug für seinen Facebook-Auftritt, der hat sogar sein Sportabzeichen in Silber gemacht und die Urkunde ins Netz gestellt. Er ist schon ein toller Hecht in allen Disziplinen, nur in der Technik geht er nach Punkten unter und das als Ingenieur«, setzte er einen weiteren satirischen Seitenhieb.

Grünkohlessen

Am Ende zauberte Bentler noch einen Bierdeckelvertrag hervor, auf dem die SPD-Kreistagsabgeordnete Heidi Wenzel sich bereit erklärte, als Prinzessin anzutreten. »Das sollte ihr demnächst auch so machen, dann gibt es solche Probleme wie im vergangenen Jahr sicher nicht mehr«, spielte er auf die schwierige Suche nach einem Prinzenpaar an. Die Gäste dankten ihm für seinen Vortag mit Applaus und genossen anschließend das Grünkohlessen.

Im Prinzessinenwald ist jetzt noch Platz für zwei Bäume. Was dann kommt, darüber wird schon spekuliert. »Vielleicht starten wir dann mit der Prinzenallee«, so Hans Bentler auf Nachfrage.

 

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