Eckhard Bebermeier aus Kalletal mit Lippischem Ehrenring ausgezeichnet
Der Verein ist sein Leben

Kalletal (WB/jg). Landrat Dr. Axel Lehmann hat am Wochenende im Schloss und Gut Wendlinghausen lippische Bürgerinnen und Bürger für herausragende ehrenamtliche Leistungen mit dem Lippischen Ehrenring ausgezeichnet. Zu den Geehrten gehört auch der Kalletaler Eckhard Bebermeier.

Mittwoch, 06.02.2019, 06:31 Uhr aktualisiert: 06.02.2019, 06:40 Uhr
Festakt im Schloss und Gut Wendlinghausen: Bürgermeister Mario Hecker, Cornelia Rehse vom TuS, Eckhard Bebermeier mit seiner Frau und Landrat Dr. Axel Lehmann (von links).

Gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern vom TuS Langenholzhausen hatte Bürgermeister Mario Hecker den Vorschlag zur Ehrung beim Kreis Lippe eingereicht.

Eckhard Bebermeier ist in Langenholzhausen aufgewachsen, wo er heute noch wohnt. In der Chronik des TuS Langenholzhausen wird der 76-Jährige als »Eckpfeiler der TuS-Geschichte und zugleich lebendes Vorbild in Engagement, Uneigennützigkeit, Fleiß, Ehrgeiz und Idealismus« bezeichnet. Seit mehr als 60 Jahren ist er Mitglied im TuS Langenholzhausen und seit fast 50 Jahren engagiert er sich ehrenamtlich für seinen Verein, insbesondere für den Fußball und für den Sportplatz.

Bekannte Trainer verpflichtet

In den Jahren von 1971 bis 1990 war er als Fußball-Obmann an der Linie aktiv. Unter seiner Ägide wurden Trainergrößen wie Juan Carera, Gerhard (Atze) Schweinitzer oder Klaus Stutzke verpflichtet. Die erste Mannschaft spielte sowohl in der Bezirks- als auch in der Kreisliga A. Im Jahr 1991 wechselte Eckhard Bebermeier in den Vorstand des Vereins. Bis zum Jahr 2000 war er mal zweiter und mal dritter Vorsitzender. Mario Hecker: »Er war nie an erster Stelle, aber er hatte die Fäden im Hintergrund immer in der Hand.«

Bauprojekte unterstützt

Besonders verdient gemacht habe er sich durch seine praktischen Tätigkeiten. Als gelernter Maurer sei er von Anfang an an den großen Bauprojekten auf dem Sportplatz am Kirchberg beteiligt gewesen, zum Beispiel bei der Erstellung der Flutlichtanlage, des Rotgrantplatzes oder der Errichtung des Ballfangzaunes. Die Renovierung des Sporthauses in den Jahren 1996 bis 1998 sei unter seiner Leitung erfolgt. Er habe mehr als ein Viertel der insgesamt 1141 geleisteten Arbeitsstunden erbracht.

Mit seiner Hartnäckigkeit habe er die Vergrößerung und Modernisierung durchgesetzt, so dass der TuS Langenholzhausen auch noch nach 20 Jahren eines der besten Sporthäuser im Kalletal besitze. Nach dem Brand der Getränkebude in der Neujahrsnacht 2016 sei dieses Gebäude unter seiner Leitung wieder aufgebaut worden. Hier habe der Verein von den geplanten Herstellungskosten in Höhe von 48.000 Euro mindestens 18.000 Euro durch Eigenleistungen einsparen können, an denen Eckhard Bebermeier maßgeblich beteiligt gewesen sei.

Für die Pflege des Sportplatzes habe sich Eckhard Bebermeier seit den 1990-er Jahren mit anderen engagiert. Seit dem Jahr 2007 kümmere er sich hauptsächlich allein um die gesamte Anlage und ziehe sogar eigenhändig die Linien für die sonntäglichen Fußballspiele. Je nach Bedarf sei er regelmäßig vor Ort und sorge durch seinen Einsatz für eine vorbildlich gepflegte Anlage.

Bürgermeister Mario Hecker: »Seine Verdienste für den TuS Langenholzhausen können gar nicht hoch genug angesetzt werden. Eckhard Bebermeier lebt für den Fußball, die Sportanlage und das Vereinsleben.«

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