Neues Gerätehaus: im Kalletaler Ortsteil Stemmen will man neue Wege gehen Alles unter einem Dach

Kalletal (WB). Die Löschgruppe Varenholz-Stemmen braucht dringend ein neues Gerätehaus. Das alte ist baufällig und die Zufahrt an der Twelte seit langem im Gespräch.

Von Reiner Toppmöller

Den Plan der Gemeinde, das neue Haus gleichsam in die Mitte und an zentrale Stelle direkt gegenüber der Zufahrt zum Weserfreizeitzentrum und dem Campingplatz zu setzen, machte die untere Wasserbehörde nicht mit. Das Grundstück an der Weserstraße vor dem Sportplatz gilt als Hochwassergebiet. Erst vor wenigen Jahren stand das Weserwasser dort bis an die Straßenkreuzung.

Alternative Lösung gefunden

Eine andere Lösung musste her und die scheint man nun gefunden zu haben. Auch wenn die Zufahrt zur Twelte nach wie vor als problematisch erscheint, ist dort eine Lösung in Sicht, die nicht nur der Feuerwehr nutzt.

In unmittelbarer Nachbarschaft steht das Haus der AWO, ebenfalls baufällig. Dazu kommt, dass dieses Haus noch mit teuren Nachtspeicheröfen beheizt wird.

Neues Haus an altem Platz

»Ein neues Gerätehaus hätte am alten Standort nur Platz, wenn auch das alte Haus der AWO abgerissen würde. Erste Gespräche mit den Verantwortlichen, mit dem Projekt etwas Gemeinsames zu schaffen, stießen auf Zustimmung«, erläuterte Bürgermeister Mario Hecker. So sehen die Pläne von Architekt Jörg Hohmeier, die jetzt im Bauausschuss vorgestellt wurden, auch die gemeinsame Nutzung eines Gebäudes vor.

In den jetzt erst vorgestellten Plänen für den Neubau der Wache ist neben dem Bereich der Feuerwehr und einem AWO-Raum eine gemeinsame Teeküche sowie ein Multifunktionsraum für bis zu 40 Personen geplant. »Dieser Raum kann von der AWO für ihre Veranstaltungen, aber auch von der Feuerwehr genutzt werden, lobt Bürgermeister Hecker den Entwurf, der auch bei den beteiligten Gruppen in Stemmen auf Zustimmung stößt. Finanzierung und die genaue Umsetzung sowie ein möglicher Feinschliff müssen noch besprochen werden. Auch Grundstücksfragen, zum Beispiel, wie man sie zusammenbringt, sind noch zu klären.

Alles in allem, so das Fazit der Beteiligten, sei man aber auf einem guten Weg.

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