Veranstaltungsreihe in Langenholzhausen findet zum zweiten Mal statt Lebendiger Adventskalender

Kalletal-Langenholzhausen (WB). Zum zweiten Mal schon haben Karin und Heiner Gerdsmeier einen »Lebendigen Adventskalender« in der Kirchengemeinde Langenholzhausen, Tevenhausen und Kalldorf organisiert. Jetzt wurde das Kalender-Fenster bei der Familie von Pastor Jörn Schendel, der zur »Party für Jesus« eingeladen hatte, geöffnet.

Von Reiner Toppmöller
Bei Familie Schendel treffen sich Teilnehmer. Karin und Heiner Gerdsmeier (Mitte) organisieren die Reihe.
Bei Familie Schendel treffen sich Teilnehmer. Karin und Heiner Gerdsmeier (Mitte) organisieren die Reihe. Foto: Reiner Toppmöller

Wie bei einem normalen Adventskalender werden die 24 Tage bis Weihnachten gezählt. Beim »Lebendigen Adventskalender« treffen sich Menschen an den 24 Tagen bis Weihnachten jedes Mal woanders. Immer sollte ein Fenster dem Anlass entsprechend geschmückt und mit der Tageszahl versehen sein. Die Teilnehmer singen, hören Geschichten, es gibt Gebete oder Segensworte. Meist dauern die Treffen etwa 20 bis 30 Minuten. Lebendig wird dieser Adventskalender aber erst durch die Menschen.

15 Termine im Advent

In der Langenholzhauser Kirchengemeinde reichte es in diesem Jahr nur für insgesamt 15 Termine, die sich allerdings über die gesamte Adventszeit und die drei Kalletaler Ortsteile verteilen. Die Initiatoren sind sicher, dass sich jetzt nach dem zweiten Jahr für das nächste Jahr mehr Familien finden werden, die daran teilnehmen möchten.

In der Kalletaler Kirchengemeinde treffen sich meist bis zu 25 Personen. »Das ist in diesem Jahr aber auch stark wetterabhängig«, sagte Karin Gerdsmeier.

Gemeinsames Singen

Nach den gemeinsamen Singen und dem Vorlesen einer Geschichte ist für die weitere Gestaltung jeder Gastgeber selbst verantwortlich. Beliebt ist, den Besuchern im Anschluss Gebäck und ein warmes Getränk zur Stärkung zu reichen. Dabei ist dann noch Zeit für Gespräche.

Dass es in diesem Jahr noch Lücken im Kalender gab, ist für die Organisatoren kein Problem. Der gute Wille und das gemeinsame Treffen in einer Zeit, in der Menschen immer weniger miteinander sprechen, steht im Vordergrund.

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