Sanierungsarbeiten an der Hohenhauser Straße haben begonnen Symbolischer Spatenstich zum Auftakt

Kalletal (WB). Eine Woche nach der Informationsveranstaltung im Bürgerhaus haben die Arbeiten begonnen. Die Hohenhauser Straße ist gesperrt und der erste Spatenstich zur Sanierung erfolgt. Zu diesem symbolischen Auftakt trafen sich Vertreter von StraßenNRW, der ausführenden Baufirma, der Kalletaler Verwaltung sowie Bürgermeister Mario Hecker mit seinen beiden Stellvertretern.

Von Reiner Toppmöller
Ewa Hermann (Fachbereichsleiterin Bauen), AndréBierbaum (Ausschussvorsitzender Planen und Bauen), Stefan Pohl, Bürgermeister Mario Hecker, Kämmerer Jens Hankemeier, Justin Brakemeier (Strabag), Sven Johanning (StraßenNRW) sowie die stellvertretenden Bürgermeister Ulrich Kellmer und Dieter Hartwig (von links) treffen sich zum ersten Spatenstich.
Ewa Hermann (Fachbereichsleiterin Bauen), AndréBierbaum (Ausschussvorsitzender Planen und Bauen), Stefan Pohl, Bürgermeister Mario Hecker, Kämmerer Jens Hankemeier, Justin Brakemeier (Strabag), Sven Johanning (StraßenNRW) sowie die stellvertretenden Bürgermeister Ulrich Kellmer und Dieter Hartwig (von links) treffen sich zum ersten Spatenstich. Foto: Reiner Toppmöller

»Ich bin angetreten, um Dinge zu ändern, nicht um sie zu blockieren. Es wird Probleme geben, das ist jedem klar, aber wir wollten die Sanierung der Hohenhauser Straße und jetzt wird sie endlich durchgeführt«, sagte der Bürgermeister zum offiziellen Start bei starkem Schneetreiben. Um zu zeigen, dass der politische Wille dazu von allen Seiten kommt, waren auch seine beiden Stellvertreter, Ulrich Kellmer (Bündnis 90/Die Grünen)  und Dieter Hartwig (SPD), sowie der Vorsitzende des Bauausschusses, André Bierbaum, erschienen.

Lange Planungszeit

Sven Johanning, Sprecher von StraßenNRW, stellte fest, dass ihn das Thema »Sanierung Hohenhauser Straße« seit dem Beginn seiner Tätigkeit für StraßenNRW im Jahr 1989 begleite. Er erinnerte in diesem Zusammenhang auch an den verstorbenen Kalletaler Henry Heidsiek, der als Mitarbeiter bei StraßenNRW ebenfalls maßgeblich an der Planung beteiligt gewesen sei. Als eine Ursache für die lange Planungszeit führte Johanning das dort zu berücksichtigende umfangreiche Baurecht an. Mit dem Baubeginn jetzt starteten zunächst einmal die Arbeiten für die Stützmauer entlang der Straße. Die ersten 33 Meter wird eine etwa 1,50 Meter hohe Mauer entstehen, daran schließt sich dann auf einer Strecke von 160 Metern eine 3 Meter hohe Mauer an.

Justin Brakemeier von der Baufirma Strabag erläuterte, dass auch bei dem derzeit schlechten Wetter die Vorbereitungsarbeiten durchgeführt werden könnten.

Sperrung wird oft missachtet

Ärgerlich stellten die Behördenvertreter am Montag fest, dass viele Autofahrer sich trotz Vorankündigung der Sperrung nicht davon abhalten ließen, an den Absperrungen vorbei zu fahren. Sven Johanning und Justin Brakemeier kennen dieses zunehmende Phänomen aus Erfahrung. »Viele Autofahrer fahren oft bis an die Baufahrzeuge oder an die Baugrube heran und drehen dann in der Baustelle um«, sagte Strabag-Mitarbeiter Justin Brakemeier.

Der Autoverkehr wird in den nächsten zwei Jahren weitläufig schon ab Bavenhausen umgeleitet. Für den öffentlichen Nahverkehr wurde ein Ersatzfahrplan erstellt.

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