Detmolder verschuldet sich bekommt illegal 9000 Euro vom Staat
In Prostituierte verliebt und illegal Corona-Hilfe beantragt

Detmold/Herford (WB) -

Elf Monate Gefängnis ohne Bewährung – so lautete am Dienstag das Urteil des Amtsgerichts Detmold gegen einen Mann (64), der zu Unrecht Corona-Hilfe beantragt und 9000 Euro bekommen hatte. Die Liebe zu einer Prostituierten soll ihn zu der Tat gebracht haben Von Christian Althoff
Mittwoch, 24.03.2021, 03:00 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 24.03.2021, 03:00 Uhr
Wegen Schüssen auf das Bordell „Moonlight“ in Herford wurde Friedrich U. im Januar verurteilt. Am Dienstag stand er wegen Subventionsbetrugs vor Gericht. Foto: Müller
Als Deutschland vor einem Jahr in den ersten Lockdown ging und Gewerbetreibende von heute auf morgen ohne Einnahmen dastanden, starteten Bund und Länder ein Soforthilfeprogramm. Je nach Mitarbeiterzahl konnten vom 27. März bis zum 31. Mai 9000, 15.000 oder 25.000 Euro beantragt werden. 44.873 Anträge gingen damals allein bei der Bezirksregierung in Detmold ein – auch von Subventionsbetrügern, wie man inzwischen weiß. Einer von denen, die in den ersten Wochen das damals noch unbürokratische Antragsverfahren missbrauchten, war Rentner Friedrich U. aus Detmold. Der Mann, verheiratet, dreifacher Vater und Automechaniker, war sein Leben lang nicht mit dem Gesetz in Konflikt gekommen. „Er war unbescholten“, wie sein Anwalt Martin Rother sagte. Bis er sich 2018 im Herforder Bordell „Moonlight“ in eine rumänische Prostituierte (47) verliebte.
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