Kreis Lippe hilft bei der schnellen Vergabe der Ausweichtermine – 2000 Betroffene
Impfkalender in Lemgo überbucht

Lemgo -

Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) hat für das Impfzentrum in Lemgo gut 2000 Termine zu viel vergeben.

Montag, 01.02.2021, 17:49 Uhr
Symbolbild zu Corona-Impfung Foto: imago images/Friedrich Stark

Der Kreis Lippe erklärt am Montag, er werde der KV aber helfen, diesen Fehler zu korrigieren.

Rund 2000 Lipper, die für den Zeitraum zwischen dem 12. Februar und dem 7. März einen Termin im Impfzentrum in Lemgo bekommen haben, erhalten in den kommenden Tagen entsprechende Post. „Die technischen Probleme bei der Terminvergabe durch die KV reißen nicht ab. Das ist vor allem für die Betroffenen sehr ärgerlich und ein enormer organisatorischer Aufwand“, erklärt Landrat Dr. Axel Lehmann.

„Damit die Lipperinnen und Lipper nicht unverrichteter Dinge das Impfzentrum wieder verlassen müssen, haben wir der KV unsere Unterstützung angeboten. Alle betroffenen Bürger werden durch Mitarbeiter des Kreises per E-Mail, SMS oder Brief zeitnah informiert und erhalten direkt einen neuen Impftermin. Um für die Bürgerinnen und Bürger eine möglichst unkomplizierte Lösung herbeizuführen, nehmen wir diese Aufgabe selbstverständlich für die KV wahr.“

Die neuen Termine wurden im Terminvergabe-System geblockt und stehen ab dem 8. April zur Verfügung. Sollte der Termin nicht wahrgenommen werden können, ist eine individuelle Terminvereinbarung möglich.

„Es ärgert mich sehr, dass es jetzt wieder zu Verzögerungen kommt, die wir als Kreis nicht beeinflussen konnten. Dennoch wird weiterhin jeder geimpft, der auch geimpft werden möchte, wenn auch etwas später als geplant – dafür setzen wir uns als Kreisverwaltung nun ein“, unterstreicht der Landrat.

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