Prozess dauerte vier Monate: Misshandlung des behinderten Sohnes nicht zu beweisen
Bielefelder Gericht spricht Eltern frei

Bielefeld/Bad Salzuflen (WB/hz) -

Zum Prozessbeginn stand der Vorwurf des versuchten Mordes am behinderten Sohn im Raum, später folgte die Entlassung aus der U-Haft, am Ende konnte ein Ehepaar ganz tief durchatmen.
Mittwoch, 24.03.2021, 02:08 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 24.03.2021, 02:08 Uhr
Ein Schwurgericht des Bielefelder Landgerichts hat nach fast vier Monaten Verhandlungsdauer eine 29-jährige Mutter und ihren Mann (44) freigesprochen. Foto: Hannemann
Ein Schwurgericht des Bielefelder Landgerichts hat nach fast vier Monaten Verhandlungsdauer eine 29-jährige Mutter und ihren Mann (44) freigesprochen. Die Strafkammer habe die angeklagten Taten nicht mit der für eine Verurteilung notwendigen Sicherheit feststellen können, sagte Richterin Verena Willeke. Der Volksmund nennt das einen Freispruch aus Mangel an Beweisen. So gibt es Hinweise, dass der zur Tatzeit Achtjährige vom Ehepaar – die leibliche Mutter und der Stiefvater – misshandelt worden sein könnte.
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