Marco Janzen ist der erste Bewohner – Ziel der Stadt bleibt aber die Innenverdichtung des Ortes
Start im neuen Baugebiet Hoppenhof

Willebadessen -

Marco Janzen wird als erster Bauherr seinen Traum vom Eigenheim im neuen Peckelsheimer Baugebiet verwirklichen.

Dienstag, 09.02.2021, 03:00 Uhr aktualisiert: 09.02.2021, 12:52 Uhr
Beim Ortstermin (von links): von der Firma SR-Massivbau (von links) Christoph Soethe, Reinhard Soethe und Chrissanthi Stiene sowie der Bürgermeister der Stadt Willebadessen, Norbert Hofnagel und der erste Bauherr im neuen Baugebiet in Peckelsheim Marco Janzen. Foto: Astrid E. Hoffmann

Der Bagger der Firma SR-Massivbau steht bereit, die nötigen Schächte warten am Rand der Baustraße darauf, in der Erde versenkt zu werden. „So bald es das Wetter erlaubt, fangen wir an“, sagt Christoph Soethe, zweiter Chef der Firma. „Es war schon ein toller Moment, als der Bagger ankam“, sagt Marco Janzen, denn jetzt soll alles was auf dem Papier geplant und mit der Architektin Chrissanthi Stiene besprochen worden ist, umgesetzt werden.

Der 37-Jährige und seine Ehefrau haben sich für einen Bungalow als Einfamilienhaus entschieden, ihr Bauplatz hat knapp 700 Quadratmeter. Noch wohnt das Paar in Peckelsheim zur Miete. Als das Baugebiet 2019 erschlossen wurde, stand für die beiden schnell fest, wir bauen uns ein Haus.

„Ich bin Fachinformatiker. Den Hausbau überlasse ich den Profis“, sagt der gebürtige Löwener. Also entschied er sich für die ortsansässige Firma SR-Massivbau. Deren Seniorchef Reinhard Soethe hat von der Pike auf gelernt und weiß genau worauf es ankommt: „Wir haben Handwerker für alle Gewerke in unseren Reihen und können das Haus schlüsselfertig übergeben, wenn es so gewünscht wird.“

Den Boden verlegen und Tapezieren, dass traut sich Marco Janzen, den viele von seinem Engagement bei der Feuerwehr und beim Karnevalsverein kennen, zu. „Ich bin ein Dorfkind und für uns war klar, dass wir auf dem Dorf bleiben wollen.“

Das Baugebiet befindet sich in der Verlängerung der Straße Hoppenhof und umfasst elf Bauplätze in der Größenordnung zwischen 580 bis 1300 Quadratmetern. Insgesamt liegen schon 15 Anfragen vor, drei Grundstücke sind in der Verhandlung.

Seine möglichen neuen Nachbarn kennt Marco Janzen noch nicht. Durch die Pandemie konnte eine sonst übliche Versammlung für Bauinteressenten nicht stattfinden. Alles musste schriftlich erledigt werden. Da sein Grundstück an ein Bestandsgebiet anschließt, kennt er aber zumindest die „neuen“ Nachbarn, die dort schon lange zu Hause sind.

Mitten im Ort gibt es zwar einigen Leerstand, aber für junge Bauherren gibt es hier keine Baumöglichkeiten. „Wir wollen uns aber auf die Innenverdichtung konzentrieren. Der Ankauf von Grundstücken gestaltet sich aber schwierig“, weiß der Bürgermeister Norbert Hofnagel. Kindergarten und Pfarrheim seien bewusst im Ort gebaut beziehungsweise belassen worden, so das Stadtoberhaupt.

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