Vorsitzender Mario Schmidt besucht in Willebadessen die Jubilare der St.-Sebastian-Bruderschaft
Schützen an der Haustür geehrt

Willebadessen -

Das Fest der St.-Sebastian-Schützen gilt im örtlichen Veranstaltungskalender als Auftakt eines neuen Jahres. In diesem Jahr war das Sebastiansfest mit traditioneller Schützenmesse vermutlich die erste von vielen folgenden Vereinsveranstaltungen, die aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen müssen. Die Ehrung der Jubilare sollte aber trotz der Corona-Lage nicht ausfallen. Aus diesem Grund hat die Schützenbruderschaft Willebadessen Hausbesuche angeboten.

Mittwoch, 03.02.2021, 03:30 Uhr aktualisiert: 03.02.2021, 15:20 Uhr
Reinhard Rohde ist seit 60 Jahren Mitglied. Er hat zur Ehrung seinen Schützenanzug getragen. Foto: privat

Der erste Vorsitzende Mario Schmidt nahm die Ehrungen der Jubilare unter Einhaltung der Corona-Schutzverordnung vor. Er besuchte jeden Jubilar zu Hause an der Tür, um die Ehre zu erweisen. Dabei übergab Mario Schmidt die Orden für 25, 50 und 60 Jahre Mitgliedschaft in der St.-Sebastian-Bruderschaft.

Für 60 Jahre Mitgliedschaft wurde Reinhard Rohde geehrt.

50 Jahre sind Paul Schwarze, Franz Josef Diekmann, Josef Spisse, Franz Lüke und Wilfried Emmerich Mitglieder in der Bruderschaft.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Frank Brömmelhaus und Friedhelm Neumann geehrt.

Mario Schmidt hatte im Vorfeld nachgefragt, bei wem er die Ehrung zu Hause vornehmen darf.

Obwohl der Ansetzabend ebenfalls ausfallen musste, hatten die Ansetzkandidaten die Chance, sich ansetzen zu lassen. Sie werden beim nächsten traditionellen Ansetzabend bestätigt von den Schützen. Ansetzen ließen sich in die St.-Sebastian-Bruderschaft: Sebastian Schulte, Sebastian Weiffen, Florian Weiffen, Sven Verse, Bastian Überdick, Matthias Ewers, Jens Hoffmann, Christian Hagemeyer, Marc Perenz, Philipp Oemler, Matthias Rehage, Mirko Struck, Dominik Liethen, Lars Reiffer, David Brinkmann, Alexander Hagemeier, Marius Leschik sowie Thomas Hille.

Am Ansetzabend werden traditionell neue Mitglieder in die St.-Sebastian-Bruderschaft aufgenommen. In Begleitung ihres Zeremonienmeisters und Paten werden die „Ansetzkandidaten“ in folgenden Disziplinen geprüft: Singen, Tanzen, Trinken. Anschließend spricht der Kandidat die plattdeutsche Eidesformel „Sou lange wai us kennt, wüllt wai us Breuers nennen“ nach und wird per Handschlag vom Oberst aufgenommen.

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