In Willebadessen soll eine Umfrageergebnis Grundlage des Wahlkampfes werden
SPD fragt die Bürgermeinung ab

Willebadessen (WB). Der SPD-Stadtverband Willebadessen hat in der Ackerscheune in Peckelsheim sowohl den Bürgermeisterkandidaten Mario Schmidt, als auch die Kandidaten für die Wahlkreise gewählt. Außerdem wurde über die Besetzung der Reserveliste entscheiden. „Der Stadtverband schickt eine gute Mischung aus jungen, junggebliebenen, neuen und erfahrenen Bewerbern in das Rennen. Die Wahlen verliefen ausnahmslos mit geschlossener Einigkeit“, berichtet die SPD in einer Pressemeldung.

Freitag, 10.07.2020, 11:02 Uhr aktualisiert: 10.07.2020, 12:00 Uhr
Mit diesen in der Fotomontage gezeigten Ratskandidaten geht die SPD Willebadessen ins Rennen (von links): Sascha Sauerland, Daniel Rodenberg, Paul Arens, Ralf Hake, Andrea Ressel, Mario Schmidt, Sigrid Ihmor, Christian Schumacher, Nadine Becker, Guido Gell, Franz-Josef Kusch, Jürgen Prochnow, Johannes Wiedom.

Bereits deutlich vor Beginn der Corona-Einschränkungen seien durch intensive Gespräche mit allen Beteiligten sowie durch Transparenz in der Aufstellung der Kandidaten für die breite Zustimmung gesorgt worden. Die Nominierungen habe quasi „geräuschlos“ stattfinden können.

Allen sei bewusst, dass ein klassischer Wahlkampf auf Grund der derzeitigen Kontaktbeschränkungen nicht einfach umzusetzen ist. Kreative Ideen seien nun gefragt, die die Ziele und Vorstellungen der SPD für eine liebens- und lebenswerte Stadt Willebadessen deutlich machen sollen. „Der persönliche Dialog ist uns wichtig“, sagt Mario Schmidt, Kandidat für das Amt des Bürgermeisters. Durch eine Umfrage für alle Bürger sei dafür ein erstes Zeichen gesetzt worden.

Noch bis zum 31. Juli sind alle Bürger des Stadtgebietes Willebadessen aufgerufen, sich an der Umfrage zu beteiligen. Dies kann sowohl schriftlich mit Hilfe einer an alle Haushalte verteilten Broschüre erfolgen, ist aber auch online möglich .

Erste Umfrageergebnisse

„Es liegen bereits erste Ergebnisse vor, die Trends zu einigen SPD-Themen bestätigen“, berichtet die Partei. Erfreulich sei, dass in kurzer Zeit bereits intensiv die Möglichkeit genutzt worden sei, eigene Schwerpunkte zu nennen. Wichtig sind den Bürgern demnach folgende Bereiche:

Freizeitmöglichkeiten für Familien mit Kindern zu schaffen (beispielsweise Spielplätze bauen oder verbessern), Tourismus-Förderung durch ein Tourismus-Konzept, Umweltschutz (insbesondere für die besondere Situation der Wälder), Gastronomie und Freizeitmöglichkeiten (insbesondere sinnvolle und attraktive Angebote für Jugendliche), Baugrundstücke bedarfsgerecht schaffen, Stärkung der Ortskerne, Beseitigung der Leerstände.

Die SPD verweist im Wahlkampf und bei der Auswahl ihrer Themen auch auf eine aktuelle Regionalstudie des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln (IW), das von der Landesvereinigung der NRW-Unternehmensverbände in Auftrag gegeben worden sei. Deren Ergebnisse seien jetzt teilweise veröffentlicht worden. „Willebadessen landete dabei weit hinten, auf Platz 377 von insgesamt 396 Kommunen in NRW“, berichtete die SPD. Die Autoren der Studie hätten verschiedene Indikatoren aus den Bereichen Wirtschaft, Arbeiten, Wohnen und Lebensqualität berücksichtigt.

Das ist das SPD-Team

Folgende Kandidaten wurden aufgestellt: Willebadessen I Mario Schmidt; Willebadessen II Jürgen Prochnow; Willebadessen III Nadine Becker; Willebadessen IV Guido Gell; Willebadessen V Sascha Sauerland; Peckelsheim I Christian Schumacher; Peckelsheim II Sigrid Ihmor; Peckelsheim III/Schweckhausen/Willegassen Andrea Ressel; Eissen Paul Arens; Niesen/Helmern Daniel Rodenberg; Borlinghausen/Ikenhausen Johannes Wiedom; Engar/Löwen Franz-Josef Kusch; Altenheerse/Fölsen Ralf Hake.

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