Rosi und Klaus Krekeler unterstützen Hilfsprojekte in Äthiopien
Kindergarten wird ausgebaut

Willebadessen (WB). Seit mehr als 20 Jahren engagieren sich Rosi und Klaus Krekeler aus Willebadessen-Peckelsheim für die Armen der Welt. Nun möchte das Ehepaar wieder Gebiete in Äthiopien unterstützen und bittet für Projekte um Spenden. In der Vergangenheit sind die Krekelers, oft auch gemeinsam mit anderen Helfern, in dem afrikanischen Land unterwegs gewesen. Sie nahmen Kinder in Patenschaften auf und stießen große und auch kleinere Vorhaben an.

Freitag, 06.03.2020, 13:03 Uhr aktualisiert: 06.03.2020, 14:00 Uhr
Die Arbeiten zur Erweiterung des Kindergartens in Tambaro haben begonnen. Mit Unterstützung der Äthiopien-Hilfe von Klaus und Rosi Krekeler sollen dort zwei neue Räume errichtet und später auch eingerichtet werden. Foto: Rosi und Klaus Krekeler

„Um die Situation am Horn von Afrika zu verbessern, braucht es noch eine Menge an Entwicklung und vor allem Bildung“, berichtet das Ehepaar. Mit dieser Erkenntnis sind Klaus und Rosi Krekeler von ihrer jüngsten Reise nach Äthiopien zurückgekehrt. Sie besuchten die Regionen Nekemte, Hosanna und Jimma-Bonga, in denen viele Dörfer weit außerhalb liegen und von sehr armen Menschen, oft aus verschiedenen Stämmen, bewohnt werden.

Wassertanks für Trinkwasserversorgung

„Während die Hauptstadt sich bereits gut entwickelt hat und viele Projekte umgesetzt werden konnten, besteht auf dem Land noch immer eine ähnliche Situation wie bei uns vor 100 Jahren“, schildern Rosi und Klaus Krekeler. Ein großes Problem sei, diese Gebiete mit ausreichend Kindergärten und Schulen zu versorgen.

Ein Beispiel dafür sei die Ortschaft Tambaro in der Region Hosanna: Äthiopische Schwestern vom Orden der „Maids of the poor“ (Mägde der Armen) betreuen dort nach Angaben der Krekelers eine Klinik, die mit Spenden aus dem Kreis Höxter aufgebaut wurde und auch betrieben wird. Außerdem sei es dank vieler Geldspenden dort möglich gewesen, Wassertanks für die Trinkwasserversorgung zu installieren.

Sorgenkind ist der Kindergarten

Ein großes Sorgenkind sei allerdings der dortige Kindergarten. In zwei neuen sowie zwei älteren Gebäuden betreuen die Schwestern dort bis zu 500 Kinder. „Es herrscht drangvolle Enge, oft müssen die Schwestern die Kinder im Freien betreuen. Das ist auch kein Problem bei trockenem Wetter, aber in der Monsunzeit schier unmöglich“, sagen die Krekelers.

Zudem würden noch Hunderte von Kindern auf eine Aufnahme in dem Kindergarten warten. Deren Eltern belagerten täglich das Haus der Schwestern, um einen Platz für ihr Kind zu bekommen, berichtet das Ehepaar. Die Schwestern baten daher die Krekelers um weitere Spenden, um den Neubau von zwei weiteren Räumen für den Kindergarten zu ermöglichen.

20.000 Euro an Spenden fehlen

Ende vergangenen Jahres, noch vor Weihnachten, sei dann auch ein Betrag von insgesamt 10.000 Euro für das Vorhaben zusammengekommen. „Die ersten Arbeiten konnten bereits beginnen“, freuen sich die Krekelers. Es fehlten aber weitere 20.000 Euro, um den Bau fertig zu stellen und entsprechend einzurichten.

Rosi und Klaus Krekeler wenden sich daher an alle treuen Helfer und Spender, doch bitte mit dafür zu sorgen, dass dieses Projekt erfolgreich abgeschlossen werden kann. „Die Spendenquittungen und ein Dankeschön der Schwestern wird allen zeitnah zugehen“, versichern die Krekelers.

Weitere Informationen dazu: www.menschzumensch.org

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