Ausschuss möchte Situation in Peckelsheim entschärfen Parken soll legal werden

Willebadessen (WB). Die Parksituation im Peckelsheimer Ortskern der Stadt Willebadessen soll entspannt werden: Für die Besucher der Geschäfte in der Langen Torstraße und der Wassertorstraße sollen weitere Parkplätze entstehen. Dafür soll dort der Angebotsradweg aufgegeben werden.

Von Daniel Lüns

Dafür haben sich die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses Willebadessen in der Sitzung am Dienstagabend einstimmig ausgesprochen. Das letzte Wort in dieser Angelegenheit hat der Stadtrat. Das Gremium kommt am Donnerstag, 12. Dezember, um 17.30 Uhr in der Zehntscheune in Peckelsheim zusammen.

Positiv für den Verkehr, aber verboten

Wie berichtet , parken an der Langen Torstraße und der Wassertorstraße viele Autofahrer auf dem Gehweg. Das wirkt sich positiv auf den Verkehr aus, ist aber verboten. Gesetzlich ist es so geregelt, dass Autofahrer vor Ort am Fahrbahnrand stehen müssen. Das soll sich nun ändern.

Die Politiker stimmten für den Beschluss, den Radweg zu entfernen um dort Parkflächen auszuweisen. Das soll an der Langen Torstraße in Fahrtrichtung Löwen etwa von der Einmündung zur Lützer Straße bis zur Schützenstraße geschehen. In der Gegenrichtung sollen zwischen der Einmündung Hidesser Straße und Hirsch-Apotheke Parkflächen geschaffen werden, auch an der Wassertorstraße, etwa auf Höhe der LVM.

Nähe zur Bushaltestelle wird geprüft

Geprüft werden soll zudem, ob auch vor dem Schreibwarengeschäft Wiese an der Langen Torstraße Parkplätze ausgewiesen werden. Das hängt davon ab, ob durch die Maßnahme noch genug Abstand bis zur angrenzenden Bushaltestelle bliebe. Auch sprachen sich die Politiker dafür aus, in den Haushaltsberatungen Mittel für das Vorhaben einzuplanen.

Vor der Abstimmung hatte Norbert Stiene-Nymphius (CDU), Ortsbürgermeister von Peckelsheim, erklärt, dass das Thema in der vergangenen Woche auch in der Sitzung des Ortsbeirates gesprochen worden war. Das Gremium habe sich auch für die Aufgabe des Radweges zugunsten von Parkplätzen entschieden.

Zeitbegrenzung und Kontrolle

»Im Rahmen der Wirtschaftsförderung ist das definitiv eine gute Idee«, sagte Markus Hagemann (CDU). »Es kann aber sein, dass dann jemand den ganzen Tag lang dort steht«, sagte Bürgermeister Hans Hermann Bluhm. »Wenn dort Dauerparker stehen, müssten wir über eine Zeitbegrenzung nachdenken. Das müssten wir dann auch kontrollieren«, erwiderte Hubert Gockeln (CDU).

Wenn der Rat sich dem Votum des Ausschusses anschließt, dann könnte die Maßnahme 2020 umgesetzt werden. »Eine ganz schnelle Lösung gibt es nicht, da der Angebotsradweg aus rechtlicher Sicht erst entfernt werden muss, erklärte Bluhm. »Dafür müsste man das Pflaster mindestens vermischen, damit man den Radweg nicht mehr sieht.«

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