Erste Gäste haben in Willebadessen eingecheckt
Neues Hotel: Möbel sind da

Willebadessen (WB/dal). An der Ackerscheune in Willebadessen sind am Montag die ersten Möbel angeliefert worden.

Dienstag, 04.06.2019, 10:00 Uhr
An der Ackerscheune in Willebadessen sind die ersten Möbelstücke angeliefert worden. Theresa Weber und Werner Rüger von der Firma Klaus Bartels Echtholzdesign aus Thurnau (Bayern) tragen hier einen Bettkasten ins neue Hotel. Foto: Daniel Lüns

Mitarbeiter der Firma Klaus Bartels Echtholzdesign aus Thurnau (Bayern) trugen Bettrückwände, Nachtkonsolen oder auch Schränke in das Haus, das bald als »Wohlfühlhotel im Schlosspark« eröffnen soll.

»Zeitgleich werden nun die Gardinen genäht, dann soll an der Satelliten-Anlage gearbeitet werden«, erklärte der Betreiber des Hotels, Dr. Joachim Avenarius. Die Stadt Willebadessen, der Vermieter des Gebäudes, habe mittlerweile diverse Fenster austauschen und den Neubau der Ackerscheune streichen lassen.

Arbeiten liegen im Zeitplan

In den nächsten Wochen sollen nun nach und nach die Zimmer hergerichtet werden. Zunächst sollen 20 Zimmer als Doppelzimmer hergerichtet werden. »Wir sind völlig im Zeitplan«, sagte Dr. Avenarius.

Jedes Zimmer erhält eine individuelle Einrichtung

Die Einrichtung des Hauses sei jedoch nicht einfach, da alle Räume unterschiedlich zugeschnitten seien. Kein Zimmer gleiche dem anderen. Daher müsse auch jedes Zimmer individuell eingerichtet werden, eine Standard-Ausstattung für das Haus sei nicht möglich. Dr. Avenarius: »Wir haben alleine sieben verschiedene Nachtkonsolen.«

Hotelbetrieb startet offiziell Ende Juni

Der offizielle Start des Hotels sei für Ende Juni geplant.

Die ersten Gäste, eine Hochzeitsgesellschaft, hätten bereits am Wochenende vor Ort übernachtet. »Wir haben die Zimmer schön hergerichtet. Aber die neuen Möbel waren natürlich noch nicht drin.« Das Provisorium sei aber mit den Gästen abgesprochen gewesen und habe auch gut funktioniert.

Dazu habe auch der Bürgermeister beigetragen. Samstag sei die Heizung ausgefallen. Dr. Avenarius habe spontan jedoch nur die Nummer von Hans Hermann Bluhm parat gehabt. Nach einem Anruf habe sich das Stadtoberhaupt prompt selbst engagiert. »Er hat den halben Tag geopfert, um sich hier um alles zu kümmern, Firmen anzurufen. Danach lief die Anlage auch wieder. Und die Gäste hatten wieder warmes Wasser«, lobte der Hotel-Chef.

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