Einsatz in Willebadessen-Löwen: Sauna fängt Feuer
Haus nach Brand unbewohnbar

Willebadessen (WB/dal). Zahlreiche Feuerwehr-Einheiten aus der Stadt Willebadessen sind am Samstagnachmittag nach Löwen alarmiert worden. Dort stand im Keller eines Wohnhauses in der Lindenstraße eine Sauna in Flammen. Die Bewohner konnten das Haus rechtzeitig verlassen.

Sonntag, 03.02.2019, 11:52 Uhr aktualisiert: 03.02.2019, 17:24 Uhr
Mit 75 Einsatzkräften bekämpfte die Feuerwehr einen Saunabrand in einem Wohnhaus in Löwen. Foto: Löschzug Peckelsheim

Nach Angaben das Polizei war der Brand offensichtlich durch einen technischen Defekt der Sauna entstanden. Demnach hatte der 62-jährige Besitzer gegen 17 Uhr die Sauna eingeschaltet, um sie später zu benutzen. Kurze Zeit später bemerkte er im Inneren der Sauna Qualm und Flammen.

75 Einsatzkräfte sind vor Ort

Neben den Löschzügen Peckelsheim und Willebadessen waren auch die Löschgruppen aus Löwen, Ikenhausen, Engar und Niesen vor Ort. Der Löschzug Warburg brachte seine Drehleiter und sein Tanklöschfahrzeug mit. Ebenso wurden die Feuerwehr-Führungsgruppe der Stadt Willebadessen, der Rettungsdienst und die Polizei alarmiert. Insgesamt waren 75 Einsatzkräfte vor Ort.

Jochen Behler, stellvertretender Löschzugführer Peckelsheim, leitete den Einsatz. »Insgesamt gingen sechs Trupps unter Atemschutz in den Keller und brachten den Brand unter Kontrolle«, erklärt Marco Janzen, Pressesprecher der Löschzuges Peckelsheim. »Aufgrund dieser vielen unter Atemschutz eingesetzten Feuerwehrleute wurde auch der Abrollbehälter Atemschutz der Kreisfeuerwehrzentrale mit weiteren Geräten nachalarmiert.«

Anwohner versorgen die Helfer

Nach den Löscharbeiten untersuchten die Einsatzkräfte das Haus noch mit einer Wärmebildkamera, um mögliche Glutnester aufzuspüren. Anschließend wurde das Gebäude mit dem Hochleistungslüfter belüftet. »Ein großes Dankeschön geht an die Anwohner. Diese versorgten die Einsatzkräfte bei den winterlichen ­Temperaturen mit Tee«, betont Janzen.

Nach etwa drei Stunden war der Einsatz beendet. Um 20.15 Uhr konnten die Helfer wieder abrücken. Nach Angaben der Polizei ist das Haus zurzeit unbewohnbar. Der Schaden wird auf ungefähr 15.000 Euro geschätzt.

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