Kinder gingen früher in Peckelsheim zur Erstkommunion Erste Jubelkommunion in Schweckhausen

Willebadessen (WB/auwi). Diese Jubelkommunion in der St.-Marien-Kirche zu Schweckhausen war schon etwas besonderes, wie Pfarrer Hubert Lange bei der Begrüßung der Goldjubilare in Erinnerung rief. Am 28. April 1968 gingen mit den heutigen Jubelkommunikanten erstmals Kinder in Willebadessen-Schweckhausen zur heiligen Erstkommunion.

Im Frühjahr 1968 waren sie die ersten Kommunionkinder in der neuen Schweckhauser Kirche. Jetzt feierten sie dort ihre Goldkommunion. Von links mit Pfarrer Hubert Lange, Resi Hennemann geborene Lüke (Warburg), Monika Michels (Borgentreich), Peter Garmatz, Brigitte Hartmann geb. Henneke (Attendorn), Marita Vössing geb. Ungerland (Dalhausen), Hiltrud Schmitt geb. Ernst, Lorenz Vandiken, Barbara Krake geb. Nüsse (Schlangen) und Michael Schauf (Peckelsheim).
Im Frühjahr 1968 waren sie die ersten Kommunionkinder in der neuen Schweckhauser Kirche. Jetzt feierten sie dort ihre Goldkommunion. Von links mit Pfarrer Hubert Lange, Resi Hennemann geborene Lüke (Warburg), Monika Michels (Borgentreich), Peter Garmatz, Brigitte Hartmann geb. Henneke (Attendorn), Marita Vössing geb. Ungerland (Dalhausen), Hiltrud Schmitt geb. Ernst, Lorenz Vandiken, Barbara Krake geb. Nüsse (Schlangen) und Michael Schauf (Peckelsheim). Foto: August Wilhelms

Bis zu diesem Zeitpunkt gingen die Kinder aus Schweckhausen und Willebadessen-Willegassen stets in der Pfarrkirche im nahen Peckelsheim das erste Mal zum Tisch des Herrn. 16 Jungen und Mädchen waren es vor 50 Jahren, die von Dechant Johannes Fuhlrott zur Erstkommunion geführt wurden.

16 Jungen und Mädchen zum Tisch des Herrn geführt

Für die Kommunionvorbereitung war damals neben den Lehrern Riepe in der Schweckhauser Schule und Johannes Gripskamp in Willegassen besonders Vikar Peter Holterhoff verantwortlich. Der Pastor lebt heute in Olpe und wäre gerne zur Jubelfeier nach Schweckhausen gekommen, wo er damals seine erste Vikarsstelle hatte, doch aus gesundheitlichen Gründen war ihm dies nicht möglich. Er ließ aber den Jubelkommunikanten herzliche Grüße und Glückwünsche übermitteln.

»Wir bleiben in Verbindung, wird mancher der heutigen Goldkommunikanten bei seinem Schulabschluss damals gesagt haben.« Mit diesen Worten eröffnete Pfarrer Hubert Lange seine Predigt und spannte einen thematischen Bogen. »In der Verbindung zu Jesus Christus kann unser Glaube wachsen und Frucht bringen. Wir bleiben mit Jesus in Verbindung, wenn wir den Glauben leben und die Eucharistie feiern. Sie haben die Verbindung zu Gott gehalten, deshalb sind sie hier.«

1968 galt vor der heiligen Kommunion noch das Nüchternheitsgebot

Wenige Jahre nach dem Konzil galt 1968 vor der heiligen Kommunion noch das Nüchternheitsgebot. Nicht einmal ein Schluck Wasser war erlaubt, erinnerte Pfarrer Lange an frühere Regeln. Heute werde manches laxer gehandhabt.

Bei der heiligen Messe gedachte man auch der beiden Verstorbenen dieses Jahrgangs, Dieter Lüke und Ulrich Michels. Maria Michels überbrachte den Jubelkommunikanten im Anschluss an die kirchliche Feier die Glückwünsche des Pfarrgemeinderates vor der von Küster Hubert Deventer und seiner Frau herausgeputzten Kirche.

Die Organisation der Jubelkommunion hatten Resi Hennemann und Hiltrud Schmitt übernommen. Sie hatten auch dafür gesorgt, dass nach dem Festhochamt und einem Gang an die Gräber der verstorbenen Schulkameraden und Angehörigen die Feier in der Gaststätte »Deutsches Haus« in Willebadessen in gemütlicher Runde fortgesetzt werden konnte. Hier wurden alte Erinnerungen und Fotos ausgetauscht. Nach dem Kaffeetrinken fand die Feier der Schweckhausener und Willegassener Goldjubilare ihren Ausklang.

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