Peckelsheimer Landwirt hat Ärger mit TV-Bauer Norbert und seiner Petra Posse um totes Kutschpferd

Willebadessen/Brakel (WB). TV-Landwirt Norbert aus Gehrden (Stadt Brakel) und seine Petra, bekannt geworden durch die RTL-Reihe »Bauer sucht Frau«, kommen nicht zur Ruhe. Vor drei Wochen sollen Rinder des Kuhbauern (51), die von einer Weide ausbrachen, dafür gesorgt haben, dass das Pferd eines Landwirts aus Peckelsheim (Stadt Willebadessen) auf der Flucht vor den heranrasenden Tieren zu Tode kam.

Von Ralf Benner
TV-Bauer Norbert im Kuhstall seines landwirtschaftlichen Betriebes in Gehrden. Er hat Ärger mit einem Landwirt aus Peckelsheim.
TV-Bauer Norbert im Kuhstall seines landwirtschaftlichen Betriebes in Gehrden. Er hat Ärger mit einem Landwirt aus Peckelsheim. Foto: Silvia Schonheim

An diesem Weidepfahl hat sich das Kutschpferd von Landwirt Aloys Börger aus Peckelsheim das Genick gebrochen. Foto: Daniel Lüns

Im Februar vergangenen Jahres hatte es auf dem Hof von Norbert gebrannt. Nur einen Monat später war ein wegen Betrugsdelikten per Haftbefehl gesuchter Mann aus Düren auf seinem kleinen Hof festgenommen worden. Der Teilnehmer der elften Staffel von »Bauer sucht Frau« (2015), hat einfach kein Glück.

Nun erhebt Aloys Börger, Landwirt aus Peckelsheim, schwere Vorwürfe gegen den TV-Bauern und seine Petra. Börger hatte neun Rinder von Norbert auf seiner 1250 Qua­dratmeter großen Weide grasen lassen und dafür nach eigenen Angaben 150 Euro, zehn Eier, etwas Suppenfleisch und auch ein wenig Honig bekommen. Für die Dauer von etwa sechs Wochen sollten die Tiere die Weide abgrasen, sich dort richtig satt essen dürfen, so Börger.

"

»Mein Tier wurde von den Rindern zu Tode gehetzt.«

Aloys Börger

"

Gleich nebenan, durch zwei Elektrozäune von den Rindern getrennt, standen zwei Pferde von Aloys Börger auf der Weide. Nach Aussage des Peckelsheimer Landwirts ereignete sich dort in der Nacht zum 16. Juni ein Drama: Aus ungeklärter Ursache sollen die neun Rinder von Norbert in Aufruhr geraten sein. »Auf einer Länge von 30 Metern durchbrachen die Tiere den Elektrozaun und versetzten meine Pferde in Panik«, schildert Börger.

Eines der Pferde, eigentlich ein robustes Arbeitstier, habe nach seinen Worten wohl unter einem nahen Baum Schutz vor den heranstürmenden Rindern suchen wollen, sei dabei aber schwer gestürzt und mit dem Kopf gegen einen Weidemast geprallt. Dabei habe das Kutschpferd einen Genickbruch erlitten.

»Mein Tier wurde von den Rindern zu Tode gehetzt«, klagt Börger nun und macht gegenüber TV-Bauer Norbert, dem Halter der Nutztiere, und seiner Lebensgefährtin Petra Schadensersatzansprüche gelten. »2500 bis 3000 Euro ist ein solches Pferd wert«, erklärt der 60-jährige Landwirt. Norbert und seine Petra bestreiten indes, dass ihre Rinder etwas mit dem Tod des Pferdes zu tun haben.

Lesen Sie den ausführlichen Bericht am Mittwoch, 12. Juli, im WESTFALEN-BLATT, Lokalausgaben Warburg, Höxter, Brakel.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.