Willebadessener suchen noch nach Lösung Zukunft der Wehrführung unklar

Willebadessen (WB/dal). Wer künftig die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Willebadessen leiten wird, ist weiter unklar. Ein Treffen der Führungskräfte der Wehr hatte am Donnerstagabend noch zu keinem Ergebnis geführt. Das bestätigte Bürgermeister Hans Hermann Bluhm auf Nachfrage des WESTFALEN BLATTES.

Wer wird künftig die Wehr leiten? Das ist in Willebadessen noch unklar.
Wer wird künftig die Wehr leiten? Das ist in Willebadessen noch unklar. Foto: Jörn Hannemann

Suche nach einer Lösung

»Binnen 14 Tagen hoffen alle Beteiligten nun, eine Lösung zu finden. Wie auch immer diese aussehen wird«, erklärt das Stadtoberhaupt. Angedacht sei zum Beispiel, die vorhandene Führungsriege so zu entlasten, dass diese ganz oder teilweise im Amt bleiben könnte. Das sei aber nur eines der möglichen Szenarien, betonte Bluhm. »Tatsächlich steigt die berufliche Belastung immer mehr und man hat immer weniger Zeit, ein Ehrenamt zu übernehmen. Gerade eines was so wichtig und zeitintensiv ist, wie das der Feuerwehr«, sagte er.

Leiter baten um Entpflichtung

Wie berichtet hatte die Leitung der Freiwilligen Feuerwehr Willebadessen um die vorzeitige Entpflichtung von ihren Aufgaben gebeten. Sowohl Wehrführer Benjamin Ortmann als auch seine Stellvertreter Heiner Hesselmann und Sven Vandiken wollen aus beruflichen Gründen aus ihren Ämtern ausscheiden. Bis feststeht wie es mit der Führungssituation weitergeht, bleibt Wehrführer Benjamin Ortmann kommissarisch im Amt.

258 aktive Mitglieder

Der Leiter der Feuerwehr Willebadessen greift auf 258 aktive Mitglieder und 17 Fahrzeuge zurück. Die Wehr gliedert sich in die Löschzüge Willebadessen und Peckelsheim, hinzu kommen die Löschgruppen Altenheerse, Borlinghausen, Eissen, Engar, Ikenhausen, Löwen, Niesen, Fölsen, Helmern und Schweckhausen. Im Durchschnitt rücken die Helfer 40 Mal pro Jahr aus. Dabei kümmern sie sich unter anderem um Brände, leisten aber auch Hilfe bei Unfällen.

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