Bezirksverband Warburg der Historischen Schützenbruderschaften bereitet das Jubiläum 2024 vor
Großer Festball nach Corona geplant

Warburg -

Der Bezirksverband Warburg im Bund der Historischen Schützenbruderschaften hat sich zum Jahreswechsel mit einem Schreiben an die Mitglieder gewandt. Darin gab es einen Rückblick auf 2020, einem „Jahr für die Geschichtsbücher“, wie Bezirksbundesmeister Matthias Gockeln (Helmern) schreibt.

Sonntag, 10.01.2021, 19:39 Uhr
Wie zuletzt in 2019 beim Bezirkskönigsschießen in Natingen freuen sich die Königspaare des Bezirksverbandes auf baldige Schützenfestivitäten Foto: August Wilhelms

Die Schützen geben aber auch einen durchaus optimistischen Ausblick auf die Zukunft. Alle Augen seien nun auf den Erfolg der Impfung gegen das Corona-Virus gerichtet, schreibt der Vorstand. „Wir Schützen sind und bleiben ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Lebens, auch in dieser schwierigen Zeit. 2021 wird mit Sicherheit noch von der Pandemie geprägt sein, doch gibt es die große Hoffnung, dass es zumindest besser als das vergangene Jahr wird“, schreibt der Bezirksverband.

Die Schützen appellieren weiter an die Solidarität aller: „Je besser wir uns an die Regeln und Maßnahmen halten, desto eher können wir die schlimmste Phase der Pandemie hinter uns lassen“, heißt es. Den Start zur Impfung beschreibt der Verband als „Lichtblick für das zurückkehrende Schützenwesen mit den geliebten Schützenfesten“, der durch eine große Bereitschaft der Bevölkerung zur Impfung getragen werde. Und Bezirksbundesmeisters Matthias Gockeln (Helmern) hat die Hoffnung auf „einen großartigen Festball zum Ende des Jahres“.

Der Bezirksvorstand blickt aber bereits in die weitere Zukunft. In Kürze werde in die Vorbereitungen zum großen Jubiläum des Bezirksverbandes Warburg gestartet. Im Jahr 2024 soll gebührend das 75-jährige Bestehen des Verbandes gefeiert werden. „Die aktuellen Rahmenbedingungen erforderten im Bereich der Vorstands- und Vereinsarbeit aber noch kreative Maßnahmen, so etwa Sitzungen als Videokonferenzen.

„Wir können – nicht nur, weil die Impfungen in greifbarer Nähe erscheinen – voller Zuversicht in die Zukunft schauen. Mut und Zuversicht sind und waren doch immer die Stärken des Schützenwesens, auch wenn wir um die Herausforderungen des Ehrenamtes wissen“, macht Bezirksbundesmeister Matthias Gockeln den Schützen weiter Mut.

Auch im Rückblick auf das Coronajahr 2020 listet der Bezirksverband manch gelungene Aktion auf. Die Generalversammlungen und einige Sebastiansbälle hätten noch stattfinden können. „Danach mussten bedauerlicherweise nach und nach fast alle Veranstaltungen abgesagt werden“, schreibt der Bezirksbundesmeister.

Um den Menschen „ein wenig Kraft und Hoffnung zu geben“, seien neue, kreative Ideen ins Leben gerufen worden. Und er nennt Beispiele: Gefallenengedenken und Ehrungen zu den jeweiligen Schützenfestterminen, Unterstützung von Betroffenen der Pandemie und des Lockdowns und ein reger Austausch über die sozialen Medien. Gerade auch die Oster-Aktion „Flagge zeigen“, die die Bühner St.-Vitus-Schützenbruderschaft kreiert hatte und die von vielen Schützenvereinen übernommen worden war, lobte der Bezirksbundesmeister. Diese Idee „ist auf fruchtbaren Boden gefallen und hat sich rasant in der ganzen Diözese verbreitet“.

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