Technisches Hilfswerk aus Warburg macht einen kleinen Jungen aus Scherfede glücklich
Christkind kommt an Silvester noch mal

Warburg -

Der sechsjährige Ben Gebel aus Scherfede war pünktlich zum Jahreswechsel wohl eines der glücklichsten Kinder im Warburger Land. An Silvester ist sein großer Weihnachtswunsch in Erfüllung gegangen, auch wenn er jetzt noch ein paar Wochen Geduld haben muss.

Samstag, 09.01.2021, 03:51 Uhr aktualisiert: 09.01.2021, 07:34 Uhr
Ben Gebel freut sich schon riesig auf die Fahrt mit dem THW-Fahrzeug.

Der Grundschüler war vor Weihnachten bei seiner Großmutter zu Besuch, die in Willebadessen das Café „Herzstück“ neben der Verwaltungsstelle in Willebadessen betreibt. Dort stellte das Team des Willebadessener Schülercafés just in diesem Moment einen Wunschbaum auf. Kinder konnten besondere Wünsche auf einen Stern schreiben, der dann an den Baum gehängt wurde.

Ben schrieb nicht nur seinen Wunsch auf, sondern hatte auch das Glück, dass ein Foto von ihm und der Aktion im WESTFALEN-BLATT veröffentlicht wurde. Und da sein Wunsch so außergewöhnlich war, wurde er auch im Text aufgenommen: eine Fahrt mit einem Einsatz-LKW des Technischen Hilfswerks in Warburg.

Dann kam der Heilige Abend. Bens übrige Wünsche wurden unter dem Tannenbaum erfüllt: Unter anderem ein neues Tablet fürs digitale Lernen in der ersten Klasse der Grundschule Scherfede. Die LKW-Fahrt war aber nicht dabei.

Umso erfreuter war der kleine Ben, als an Silvester ein großer Umschlag des Technischen Hilfswerks Warburg im Briefkasten der Familie lag. Ortsbeauftragter Sascha Grzeschik sicherte ihm nicht nur eine solche LKW-Fahrt sofort nach Ende der Corona-Krise zu, sondern hatte in den Umschlag auch noch jede Menge nützliche Dinge gepackt, die helfen sollen, die Zeit bis zum Sommer zu überbrücken – darunter ein THW-Kartenspiel, ein Lineal, Stifte, Radiergummi, Stundenplan und ein THW-Malbuch.

Jetzt kann es der Scherfeder Grundschüler natürlich kaum abwarten, bis sich das THW endlich bei ihm meldet und es losgehen kann. Da wundert es auch nicht, dass Ben schon heute ganz genau weiß, was er später einmal beruflich machen möchte: Feuerwehrmann, Polizist oder eben ein Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks.

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