In Heimen im Kreis Höxter wird weiter geimpft – Impfzentrum Brakel für Start Anfang Februar gut gerüstet
„Es gibt wenig Nebenwirkungen“

Brakel/Höxter (WB). -

Ein durchweg positives Zwischenfazit zieht Dr. Jens Grothues nach dem Start der Impfungen im Kreis Höxter.

Mittwoch, 06.01.2021, 23:29 Uhr
In der Stadthalle Brakel ist im Dezember das Impfzentrum für den Kreis Höxter entstanden. Möglicherweise Anfang Februar könnte dieses an den Start gehen. Das DRK bereitet sich auf einen Einsatz dort vor. Foto: Frank Spiegel

„Das läuft hervorragend und problemlos. In Heimen, in denen es aktuell Corona-Ausbrüche gibt, muss man natürlich anders reagieren“, erläutert der Mediziner. Er ist davon überzeugt, dass innerhalb der nächsten zehn Tage jeder Heimbewohner und das Personal dort geimpft sein können – sofern diese das wollen. „Das zu planen ist übrigens nicht unsere Aufgabe, das planen die Heime. Aber auch das läuft klaglos“, klärt er auf. Und der Leiter des Impfzentrums in Brakel hat noch eine gute Nachricht: „Es gibt überraschend wenig Nebenwirkungen. Da hätte ich nach den Studien mit mehr gerechnet.“ Auch bundesweit höre man extrem wenig von Nebenwirkungen.

Abwarten

Dr. Jens Grothues empfiehlt den Bürgern, abzuwarten bis sie angeschrieben werden. „Anfang der Woche riefen Leute bei mir in der Praxis an, wann sie sich denn jetzt impfen lassen könnten. Ich wäre doch der Impfarzt“, berichtet der Mediziner. Am 18. Januar werde mit der Versendung der Einladungsschreiben an die über 80-Jährigen begonnen. „Das wird über die Einwohnermeldeämter versandt“, berichtet der Mediziner. Erst dann könne man sich unter der Telefonnummer 116117 einen Termin im Impfzentrum holen.

Der Beverunger geht davon aus, dass Anfang Februar im Impfzentrum begonnen werden kann. „Entscheidend ist aber immer die Frage der Impfstoffzuteilung“, schränkt er ein.

Dr. Jens Grothues hofft, das es möglich sein wird, den Impflingen den Aufklärungsbogen schon vor dem Impftermin zur Verfügung stellen zu können – etwa durch Hinzufügen in die Impfbenachrichtigung oder als Download im Netz. „Wenn man sich das zuhause schon durchlesen kann, erleichtert uns das die Arbeit kolossal“, ist der Mediziner überzeugt.

Kollegial aufgeteilt

Zum Leitungsteam des Impfzentrums gehören auch Dr. Barbara Passmann und der Arzt Reinhard Dübbert. „Wir haben uns das kollegial aufgeteilt und stimmen uns täglich ab“, berichtet der Leiter. Dr. Passmann und er seien noch voll in den eigenen Praxen tätig: „Da ist so eine Aufgabe allein nicht zu bewältigen.“

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