Kurt Heinemann bekommt im Haus Phöbe nicht nur eine Impfung, sondern auch Post vom Bundespräsidenten
Paket aus dem Schloss Bellevue

Warburg-Rimbeck -

Kurt Heinemann ist leidenschaftlicher Autogrammsammler. Mehr als 50 Unterschriften von Fußballstars, Politikgrößen und Sportlern hat er schon gesammelt. Nun ist seine wertvolle Sammlung um ein Autogramm reicher. „Der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat mir ein Paket geschickt“, erzählt der 70-Jährige sichtlich gerührt.

Mittwoch, 06.01.2021, 22:41 Uhr aktualisiert: 07.01.2021, 11:13 Uhr
Stolz zeigt Kurt Heinemann das Autogramm und die persönliche Widmung des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier.

Mitte Dezember hatte der gebürtige Volkmarsener, der seit drei Monaten im Evangelischen Alten- und Pflegeheim Haus Phöbe im Warburger Ortsteil Rimbeck lebt, dem Bundespräsidenten einen Brief geschickt und darin berichtet, dass er sich in der Einrichtung sehr wohl fühle, aber dass die Situation in der Corona-Krise unerträglich sei. Er berichtete davon, dass niemand zu Besuch kommen dürfe, was ihn traurig und einsam mache.

„Als dann, passend zu Heiligabend, das Paket aus Schloss Bellevue kam, habe ich vor Freude geweint“, gesteht Kurt Heinemann. Er hätte nie damit gerechnet, dass sich der Bundespräsident die Zeit nimmt, seinen Brief zu lesen und ihm persönlich zu antworten.

Das hat er aber offensichtlich, denn in dem Paket war nicht nur das gewünschte Autogramm, sondern auch ein Buch über Schloss Bellevue mit einer ganz persönlichen Widmung. Dazu kamen noch zwei weitere Bücher über den Bundespräsidenten, eine Porzellantasse mit dem Motiv des Schlosses und ein Kugelschreiber, auf dem der Bundespräsident abgebildet ist.

„Am meisten gefreut habe ich mich aber über die persönlichen Worte – und natürlich über das Autogramm“, sagt Kurt Heinemann, der seine Sammlung noch etwas erweitern möchte.

Erst gestern hat er das Autogramm von Papst Franziskus zugeschickt bekommen, auf das er über ein halbes Jahr gewartet hat. Jetzt wartet er auf Post von Joe Biden aus den USA. „Ich hatte auch Donald Trump angeschrieben und um ein Autogramm gebeten, aber das will ich jetzt nicht mehr“, lacht der 70-Jährige.

Frisch gegen Corona geimpft, hofft Kurt Heinemann nun darauf, seinen Lieben schon bald seine neueste „Trophäe“ zeigen zu können.

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