Hans-Josef Hanewinkel nach 31 Jahren beim Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband im Ruhestand
Geschäftsführer mit Stallgeruch

Brakel -

Nach 31 Dienstjahren beim Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband (WLV) haben der Vorsitzende des landwirtschaftlichen Kreisverbandes Höxter, Antonius Tillmann und sein Stellvertreter Udo Engemann den langjährigen Geschäftsführer Hans-Josef Hanewinkel, in den Ruhestand verabschiedet.

Mittwoch, 06.01.2021, 03:49 Uhr
Hans-Josef Hanewinkel geht. Foto: WLV

Eine Feierstunde soll im Frühsommer auf Bezirksebene nachgeholt werden. Kreisgeschäftsführer Stefan Legge ist künftig allein verantwortlich. Als neue juristische Mitarbeiterin konnte die Rechtsanwältin Tanja Stolte gewonnen werden.

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Gießen und in Göttingen und der anschließenden Referendarzeit in Kassel mit nachfolgender Rechtsanwaltstätigkeit hat Hans-Josef Hanewinkel seine berufliche Laufbahn beim WLV am 15. November 1989 als Geschäftsführer beim Lippischen Landwirtschaftlichen Hauptverein in Lage, Kreis Lippe, begonnen.

„Ich blicke auf diese Anfänge mit ein wenig Wehmut zurück, waren sie doch verbunden mit agrarpolitischen Umwälzungen direkt nach dem Mauerfall am 9. November 1989. Einige Landwirte aus unserem Beritt haben sich in dieser Zeit komplett neu orientiert; das war eine äußerst spannende Zeit, verbunden mit vielen neuen Erfahrungen und Erlebnissen“, sagt er. Im Frühjahr 1992 hat Hans-Josef Hanewinkel die Gelegenheit genutzt, den Wirkungskreis von Lage nach Brakel – in den Heimatkreis des gebürtigen Haarbrückers – zu verlagern.

Der heutige Vorsitzende Antonius Tillmann war zu dieser Zeit bereits im Vorstand des Kreisverbandes Höxter vertreten und erinnert sich an die erste Begegnung im Hotel Klahold in Brakel: „Das war ein überzeugender Auftritt im Vorstandskreis; man spürte sofort die tiefe Verbundenheit von Herrn Hanewinkel mit der praktischen Landwirtschaft und dem Berufsstand, er hatte ‚Stallgeruch‘, er war einer von uns.“

„Es war immer Maßstab meines beruflichen Wirkens, unseren Landwirten und deren Familienangehörigen als verlässlicher und sachkundiger Ansprechpartner Hilfestellungen in allen Lebenslagen zu geben. Ich habe meine Aufgabe nicht beschränkt gesehen auf die juristische Beratung und bin nicht jeden Tag mit dem Gesetzbuch unterm Arm durchs Büro gelaufen. Es war für mich immer wichtig, ein offenes Ohr zu haben, auf andere einzugehen und gemeinsam nach Lösungsansätzen zu suchen“, führt der Scheidende aus.

Es habe in den zurückliegenden drei Jahrzehnten gewaltige Umbrüche und einen umfassenden Strukturwandel in der Landwirtschaft gegeben, betont Antonius Tillmann. Da sei qualifizierte Rechtsberatung und Sozialversicherungsberatung eminent wichtig gewesen,

“Wir bedanken uns bei Herrn Hanewinkel für die stets vertrauensvolle und freundschaftliche Zusammenarbeit in den zurückliegenden Jahren und wünschen ihm auch im Namen unserer Berufskollegen alles Gute für den Ruhestand. Wie ich Herrn Hanewinkel kenne, wird es eher ein Unruhestand werden“ spekuliert Antonius Tillmann.

„Ein bisschen Herausforderung sollte schon sein“, meint Hanewinkel, der sich demnächst intensiver als Hobbylandwirt betätigen will und sich wünscht, wieder fremde Länder bereisen zu können.

Er ist den Bauern und Bäuerinnen ebenso dankbar wie den ehrenamtlich Verantwortlichen und seinen Kolleginnen und Kollegen für die Unterstützung, die er bei seiner Arbeit immer wieder erfahren hat.

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