Max Gottschalk folgt auf Florian Bitter und ist im Regionalforstamt für das Warburger Gebiet zuständig
Neuer Förster im Revier

Warburg -

Max Gottschalk ist der neue Förster im Revier Warburg. Sein Vorgänger Florian Bitter hat zum 1. Dezember 2020 in das Revier Altenbeken gewechselt, sodass die Stelle frei wurde.

Samstag, 02.01.2021, 06:00 Uhr
Der Arbeitsplatz von Revierleiter Max Gottschalk ist der Wald, aber auch das Büro, das sich im Hammerhof in Scherfede-West befindet. Foto: Astrid E. Hoffmann

Beide Forstbetriebsbezirke gehören zum Regionalforstamt Hochstift. Dieses ist eines von 14 Forstämtern des Landesbetriebes Wald und Holz NRW.

Der Förster ist also einerseits beim Land angestellt und kümmert sich um die forsthoheitlichen Belange, also die Einhaltung der den Wald betreffenden Gesetze. Andererseits steht er auch den privaten Waldeigentümern mit Rat und Tat zur Seite.

Die Hege und Pflege des Baumstandes, die Anlage neuer Kulturen, die Holzernte, die Saatguternte und die Wegesicherheit sind ein Teil der Arbeit des Försters. Max Gottschalk ist damit Ansprechpartner für alle Waldbesitzer und Landwirte in seinem Revier und betreut die Kommunen Warburg, Willebadessen und Borgentreich.

Die Schäden durch Stürme, Trockenheit und Borkenkäfer stellen auch den Förster vor neue Herausforderungen. Da sind neue Strategien bei der Aufforstung gefragt.

Und da ist er bei einem Pflanzprojekt der Familie Schuchard in Calenberg gleich mittendrin. Waldeigentümer Hans-Hugo Schuchard ist zudem der erste Vorsitzende der Forstbetriebsgemeinschaft Diemel-Nethe, einem freiwilligen Zusammenschluss von Waldeigentümern, der 1999 gegründet wurde.

Mit seinem Fachwissen ist Max Gottschalk gerade jetzt eine große Hilfe für die Forstbetriebsgemeinschaft und lernt so auch gleich die Waldbesitzer und ihre Waldstücke kennen.

Max Gottschalk wurde in Büren geboren und lebt dort mit Ehefrau und Sohn. Sein Büro hat er am Hammerhof in Scherfede-West. Von dort zieht der 29-Jährige durch sein Revier.

Durch den Wald ging es für ihn schon im Kindesalter, denn sein Vater war Forstwirtschaftsmeister und nahm ihn oft mit. „Als Vierjähriger wollte ich allerdings Postbote werden“, erinnert sich Gottschalk, der den Berufswunsch aber bald in Forstwirt änderte.

In der Pubertät schwenkte er wieder um. Am Berufskolleg Olsberg machte er sein Fachabitur und eine Ausbildung zum Biologisch-Technischen-Assistenten. Nach seinem Zivildienst in der Jugendherberge Wewelsburg bekam er eine Anstellung in Rheda-Wiedenbrück in einem Lebensmittellabor.

Doch der Wald ließ ihn nicht los. Nach einem Praktikum in der Forstwirtschaft ging er zur Fachhochschule nach Erfurt. Dem Studium folgte der Anwärterdienst beim Land Nordrhein-Westfalen und schließlich die Prüfung zum Forstinspektor.

Da er gern heimatnah arbeiten wollte, war die gerade freie Stelle ein Glücksfall. Seine Bewerbung wurde positiv beschieden und somit ist er nun der neue Förster im Revier Warburg.

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