Investitionen bei der Feuerwehr in Daseburg und Dössel
Gebäude werden saniert

Warburg -

Der Warburger Rat hat in seiner Sitzung am Dienstag den Weg freigemacht für Investitionen in die Feuerwehrhäuser in Daseburg und Dössel. Das Votum fiel einstimmig aus.

Mittwoch, 09.12.2020, 23:22 Uhr aktualisiert: 09.12.2020, 23:30 Uhr
Der Warburger Rat hat am Dienstag in der Stadthalle Investitionen in die Feuerwehrhäuser beschlossen. Foto: Jürgen Vahle

Im Haushalt 2021 werden für Daseburg (Baukosten 328.000 Euro) und für Dössel (206.000 Euro) Mittel bereitgehalten. Fördergeld ist aus dem Sonderprogramm „Feuerwehrhäuser in Dörfern 2021“ beantragt. Sollte die Förderung nicht fließen, wäre Dössel später dran. Außerdem sollen noch kleinere Arbeiten in anderen Gerätehäusern im kommenden Jahr erledigt werden. Die anstehenden Arbeiten am Feuerwehrhaus Germete werden wegen der komplizierten Lage des Hauses zunächst zurückgestellt.

Die vorgeschlagene Sanierung fußt auf dem im Sommer vom H&V Architekturbüro mit der Wehrführung gemeinsam aufgestellten Konzept für alle Feuerwehrhäuser im Stadtgebiet. Beim Gerätehaus Daseburg soll, wie am Dienstag ausführlich berichtet, ein Anbau in westlicher Richtung an das bestehende Gebäude mit nach Geschlechtern getrennten Sanitäranlagen und Umkleidemöglichkeiten errichtet werden. Derzeit befinden sie sich neben den Fahrzeugen. Zudem soll das Gebäude mit einem Pultdach versehen werden, damit es in Zukunft dicht ist.

Beim Feuerwehrhaus Dössel sollen ebenfalls Sanitäranlagen und Umkleidemöglichkeiten getrennt nach Geschlechtern errichtet werden. Derzeit befinde sich der Umkleidebereich in einem zu kleinen und ungeeigneten Raum hinter der Fahrzeughalle.

CDU-Fraktionsvorsitzender Hubertus Kuhaupt wies auf den „erheblichen Investitionsbedarf“ bei den städtischen Feuerwehrhäusern hin, die nach einem vorhandenen Konzept abgearbeitet werden sollen. Die jetzt beschlossenen Investitionen in Daseburg und Dössel seien erst der Anfang – und lange nicht die teuersten Maßnahmen. Kuhaupt geht davon aus, dass es mindestens zwei Ratsperioden dauern werde, bis alle größeren und kleineren Bauarbeiten in diesem Bereich beendet seien.

Patrick Engelbracht als Sprecher der „demokratischen Opposition“ (SPD, Grüne, BU, FDP) begrüßte ebenfalls die Investition und wies darauf hin, dass das von der Wehrführung erstellte Sanierungs- und Neubaukonzept nur nach und nach abgearbeitet werden könne und müsse.

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